ECTHR-Eingaben
Erstes Fax an den EGMR vom 15. Dezember 2023
Das erste Fax, das ich am 15. Dezember 2023 an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gesandt habe, ist stark geschwärzt, kann aber dennoch hier eingesehen werden: A_1_Binder1_submitted_by_fax_2023-12-15_Redacted.pdf
Das Einzige, was die breite Öffentlichkeit einsehen kann, ist: „Gemäß [REDACTED] bitte ich den Gerichtshof, diesen Antrag auf einstweilige Anordnung und die zugehörigen Unterlagen nicht in die öffentlichen Akten aufzunehmen.“
Aufgrund eines Telefongesprächs mit einem Mitarbeiter des EGMR hat der Gerichtshof zugestimmt, die Akten zu diesem Fall zu versiegeln.Allerdings habe ich den Gerichtshof auch gebeten: „Sollte mir und/oder meinen Schwiegereltern in China oder meiner Familie in Frankreich Schaden zugefügt werden, bitte ich den Gerichtshof, diesen Antrag auf einstweilige Anordnung und alle damit zusammenhängenden Unterlagen freizugeben und der breiten Öffentlichkeit und der Presse zugänglich zu machen.“
Zweites Fax an den EGMR vom 15. Dezember 2023
ENTWURF NUMMER 6 - REGEL 39 - DRINGEND - DRINGLICHKEITSSTUFE: MITTEL-HOCH ([REDACTED])
[REDACTED]
(1) Allgemeine Einleitung
(2) Sehr geehrte Richterinnen und Richter des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte,
(3) Ich bitte um die Erlaubnis, meine Beschwerde einschließlich des Antrags auf einstweilige Anordnung und aller späteren Verfahren in englischer Sprache einreichen zu dürfen. Dieser Antrag stützt sich auf besondere Erwägungen, die für den vorliegenden Fall maßgeblich sind.
(4) Angesichts der möglichen internationalen Auswirkungen und der zu erwartenden Medienberichterstattung über die zentralen Themen dieses Falls glaube ich, dass die Durchführung des Verfahrens in Englisch, einer der beiden Amtssprachen des EGMR, ein breiteres Verständnis und eine umfassendere Verbreitung von Informationen erleichtern wird. Englisch als weithin gesprochene und international anerkannte Sprache ermöglicht eine wirksame Kommunikation mit der internationalen Gemeinschaft, einschließlich der globalen Medien, und stellt so sicher, dass der Fall die Aufmerksamkeit erhält, die er auf internationaler Ebene verdient.
(5) Die Art der Vorwürfe und das Potenzial für einen bedeutenden Skandal unterstreichen die Notwendigkeit von Transparenz und Zugänglichkeit von Informationen. Die Verwendung des Englischen wird helfen, diese Ziele zu erreichen, angesichts seiner globalen Reichweite und der Rolle, die es im internationalen Diskurs spielt.
(6) Ich versichere dem Gerichtshof, dass meine Bevorzugung des Englischen nicht dazu gedacht ist, dem beklagten Staat Frankreich Unannehmlichkeiten zu bereiten. Es handelt sich um eine strategische Entscheidung, die dem einzigartigen internationalen Kontext des Falls und der Notwendigkeit Rechnung trägt, das Verfahren einem globalen Publikum zugänglich zu machen.
(7) Am 16. Februar 2023 erhielt ich per normaler Post die Entscheidung des Gerichtshofs vom 2. November 2022. Diese Mitteilung, die etwa zweieinhalb Monate brauchte, um mich zu erreichen, informierte mich über die Genehmigung meines Antrags auf Anonymität durch den Gerichtshof. (Ich möchte anmerken, dass ich die E-Mail-Benachrichtigung nicht erhalten habe, die der Gerichtshof angeblich versandt hat.)
(8) Sie enthielt jedoch auch die Ablehnung meines Antrags auf einstweilige Anordnung, der unter anderem den Zeugenschutz durch den Gerichtshof und die Forderung umfasste, dass Frankreich die Strafanzeigen gegen mich zurückzieht. Diese Anzeigen sollen von der früheren Justizministerin und mutmaßlichen Straftäterin Nicole Belloubet eingereicht worden sein. Mindestens ein weiterer hochrangiger gewählter Amtsträger, Cédric Villani, hat eine Strafanzeige gegen mich erstattet. Mindestens ein weiterer hochrangiger Magistrat, François Molins, könnte eine Strafanzeige gegen mich erstattet haben.
(9) Die Verwendung des Begriffs „mutmaßliche Straftäterin“ zur Bezeichnung von Frau Belloubet ist nicht willkürlich und wird belegt werden, wenn ich die gravierenden Praktiken bestimmter französischer Staatsbediensteter darlege. Zu diesen Praktiken gehören das Verfälschen, Fälschen, Manipulieren und Verändern von rechtlichen, öffentlichen, amtlichen und gerichtlichen Dokumenten – was im Französischen als « écriture publique » (öffentliche Urkunde) bekannt ist. Solche Handlungen stellen das schwere Verbrechen der « faux en écriture publique » (Fälschung öffentlicher Urkunden) dar.
(10) Nach französischem Recht stellt das Unterlassen der Anzeige eines schweren Verbrechens wie « faux en écriture publique » – also des Verfälschens, Fälschens, Manipulierens und Veränderns von rechtlichen, öffentlichen, amtlichen und gerichtlichen Dokumenten – eine Straftat dar. In Kenntnis dieser gesetzlichen Pflicht habe ich Frau Belloubet, ihre Mitarbeiter und viele andere hochrangige Amtsträger proaktiv auf diese Verfehlungen hingewiesen und dabei sogar eine inoffizielle Website, Nicole-Belloubet.com, ins Leben gerufen, um das öffentliche Bewusstsein zu schärfen. Trotz dieser Bemühungen veranlassen mich ihre Untätigkeit und ihre offensichtliche Gleichgültigkeit gegenüber diesen schweren Verstößen zu der Behauptung, dass sie möglicherweise eine Straftat begangen hat, indem sie diese schweren Verbrechen bewusst ignoriert hat. Deshalb bezeichne ich Nicole Belloubet als „mutmaßliche Straftäterin“ und frühere Justizministerin Frankreichs.
(11) Ich bitte den Gerichtshof inständig zu verstehen, dass meine Charakterisierung dieser hochrangigen Amtsträger als „mutmaßliche Straftäter“ keine Absicht der Verleumdung oder Provokation enthält. Meine Behauptungen gründen auf einer aufrichtigen Sorge um Gerechtigkeit und Transparenz. Wie der renommierte Psychologe Daniel Kahneman treffend beobachtete, sind Menschen nicht nur dafür anfällig, das Offensichtliche zu übersehen, sondern können sich dieses Übersehens auch nicht bewusst sein.
(12) Das Konzept der „Blindheit gegenüber der eigenen Blindheit“ ist im Zusammenhang mit meinen Vorwürfen von Bedeutung. Es mag die vorherrschende Wahrnehmung geben, dass Frankreich als Nation die Menschenrechte sorgfältig wahrt. Mit meinen Eingaben möchte ich jedoch auf bestimmte beunruhigende Aspekte innerhalb des französischen Justizsystems aufmerksam machen. Es ist meine Absicht, diese Missstände offenzulegen – nicht um zu verunglimpfen, sondern um sicherzustellen, dass die Grundsätze der Gerechtigkeit und der Menschenrechte tatsächlich geachtet und gewahrt werden.
(13) Ich behaupte außerdem, dass der französische Staat mein Recht auf Individualbeschwerde aktiv behindert hat, indem er Einschüchterungstaktiken gegen mich selbst und gegen meine Familienangehörigen eingesetzt hat.
(14) Darüber hinaus verletzt Frankreich, wie später noch erläutert wird, weiterhin mein Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf, das in Artikel 13 der Europäischen Menschenrechtskonvention garantiert ist, indem es mir den Zugang zum Justizsystem verwehrt.
(15) Seit meinem letzten Antrag auf einstweilige Anordnung hat sich eine Entwicklung von noch größerer Schwere ergeben, die mich zwingt, meine Lage und meine Identität öffentlich offenzulegen, obwohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte meinen Antrag auf Anonymität zuvor genehmigt hatte.
(16) Diese Entscheidung treffe ich nicht leichtfertig; ich schätze meine Anonymität sehr und hoffe aufrichtig, zu einem Zustand der Anonymität zurückzukehren, sobald die Umstände es erlauben. Die Schwere der gegenwärtigen Lage lässt mir jedoch keine andere vertretbare Wahl. Die Sicherheit meiner Familie in [REDACTED] ist mein oberstes Anliegen. Während meine Familie in Frankreich Einschüchterungen erfahren hat, haben die jüngsten Entwicklungen meine Sorgen verstärkt, insbesondere um die Sicherheit von [REDACTED].
(17) Zudem muss ich betonen, dass ich aus Gründen unserer Sicherheit derzeit nicht in der Lage bin, dem Gerichtshof alle für diesen Fall relevanten Einzelheiten offenzulegen. Es gibt erhebliche Anhaltspunkte dafür, dass ich Erpressung ausgesetzt sein könnte.
(18) Angesichts dieser Entwicklungen beabsichtige ich, den Gerichtshof zu bitten, seine frühere Entscheidung zu überprüfen. Ich plane, eine klarere und umfassendere Darstellung der Ereignisse zu liefern. Dazu ist es zunächst unerlässlich, das systemische Problem innerhalb des französischen Staatsapparats zu erläutern, nämlich das regelmäßige Vorkommen von Verfälschungen rechtlicher, öffentlicher, amtlicher und gerichtlicher Dokumente (« faux en écriture publique ») durch Staatsbedienstete sowie Verbrechen, die – natürlich inoffiziell – von den höchsten Amtsträgern in Frankreich geduldet werden.
(19) Das Muster schwerer Straftaten der « faux en écriture publique » (Fälschung öffentlicher Urkunden), die von den höchsten Amtsträgern in Frankreich inoffiziell gebilligt werden
(20) Ich beabsichtige, eine mathematische Analyse vorzulegen, die zeigt, dass das Muster schwerer Straftaten der « faux en écriture publique » (Fälschung öffentlicher Urkunden), einer Praxis, die von den höchsten Amtsträgern in Frankreich inoffiziell gebilligt wird, kein bloßer Zufall oder eine zufällige Erscheinung ist.
(21) Um dies zu belegen, ist es zunächst unerlässlich, eine akzeptable Fehlerquote festzulegen. Menschliche Fehler sind unvermeidlich, und ein gewisses Maß an Fehlern ist verständlich; dennoch müssen wir kritisch bewerten, was eine akzeptable Häufigkeit dieser Fehler darstellt.
(22) Betrachten wir zum Beispiel ein Strafverfahren, in dem ein Angeklagter etwa 15 Mitteilungen des Gerichtshofs erhält. Nehmen wir eine Fehlerquote von 2 % an und wenden eine Binomialverteilung an, um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, so liegt die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens eine Mitteilung einen erheblichen Fehler enthält, der potenziell zu einer Justizirrtum führen könnte, bei etwa 26.14 %. Ist dies ein akzeptables Risiko? Ich behaupte, dass dies nicht der Fall ist, und daher ist selbst eine Fehlerquote von 2 % zu hoch.
(23) Wird die Fehlerquote auf 1 % gesenkt, ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von 13.99 % für mindestens einen erheblichen Fehler, und bei 0.5 % liegt diese Wahrscheinlichkeit bei 7.243 %. Selbst diese niedrigeren Quoten erscheinen angesichts der Schwere möglicher Justizirrtümer inakzeptabel hoch.
(24) Um der Argumentation willen wollen wir dennoch eine großzügige „akzeptable“ Fehlerquote von 0.5 % annehmen.
(25) Auf meiner persönlichen Suche nach Gerechtigkeit bin ich ständig auf Fehler in amtlichen, rechtlichen und gerichtlichen Dokumenten (« écritures publiques ») gestoßen, bis zu dem Punkt, dass ich mich an kein Dokument erinnern kann, das ich beim ersten Versuch fehlerfrei erhalten hätte. Diese „Fehler“ bringen das Rechtsverfahren systematisch zum Entgleisen und verwehren mir damit faktisch den Zugang zum Rechtssystem, wodurch meine Rechte verletzt werden, die unter anderem durch die Artikel 6 und 13 der Europäischen Menschenrechtskonvention geschützt sind.
(26) Stellen wir uns ein Szenario vor, in dem ich im Rahmen meiner rechtlichen Kontakte nur 2 Dokumente oder Entscheidungen genau identifizieren kann, die fehlerfrei sind, und ihnen 20 Dokumente oder Entscheidungen gegenüberstehen, die Fehler enthalten. Dies wird unter der Annahme einer großzügigen „akzeptablen“ Fehlerquote von 0.5 % bewertet. Die Wahrscheinlichkeit, auf eine derart unverhältnismäßige Anzahl von Fehlern zu stoßen – 20 fehlerhafte gegenüber nur 2 korrekten Dokumenten von insgesamt 22 – ist astronomisch gering und beträgt ungefähr:
(27) 0.000000000000000000000000000000000000000000021820569038391051,
(28) Die Wahrscheinlichkeit beträgt erstaunliche 1 zu 45,828,319,061,734,946,000,000,000,000,000,000,000,000,000. Das ist nicht nur unwahrscheinlich; es grenzt an das Reich der Unmöglichkeit. Eine so unvorstellbar geringe Wahrscheinlichkeit zeigt eindeutig, dass die Häufigkeit der Fehler in meinem Fall nicht dem Zufall oder normalen Fehlerquoten zugeschrieben werden kann. Unter allen praktischen Gesichtspunkten ist dies eine Unmöglichkeit, die stark auf ein beabsichtigtes Muster hindeutet, das weit über jede konservative Schätzung der Fehlerhäufigkeit hinausgeht.
(29) Die Zahl 45,828,319,061,734,946,000,000,000,000,000,000,000,000,000, mit Kommas zur besseren Lesbarkeit ausgeschrieben, lautet: fünfundvierzig Quattuordezillionen, achthundertachtundzwanzig Tredezillionen, dreihundertneunzehn Duodezillionen, einundsechzig Undezillionen, siebenhundertvierunddreißig Dezillionen, neunhundertsechsundvierzig Nonillionen.
(30) Bei meinen ersten Berechnungen bin ich davon ausgegangen, dass ich lediglich 2 fehlerfreie Dokumente/Entscheidungen gegenüber 20 Dokumenten/Entscheidungen mit Fehlern erhalten habe. Um der Möglichkeit eigener Versäumnisse Rechnung zu tragen, nehmen wir jedoch an, dass ich die Anzahl der fehlerfreien Dokumente unterschätzt haben könnte. Vielleicht waren es in Wirklichkeit 4 oder 5 solcher Dokumente. Um die Grenzen der Großzügigkeit zugunsten Frankreichs noch weiter auszudehnen, stellen wir ein Szenario auf, in dem ich erstaunlich viele, nämlich 30 fehlerfreie Dokumente/Entscheidungen erhalten hätte, gegenübergestellt 20 fehlerhaften. Außerdem erhöhen wir die bereits großzügige akzeptable Fehlerquote von 0.5 % auf eine noch nachsichtigere Quote von 2 %.
(31) Unter diesen drastisch überhöhten Bedingungen würde die Wahrscheinlichkeit, auf diese Verteilung von Fehlern zu stoßen, ungefähr 0.0000000000000000000027764650018126955 betragen.
(32) Dies entspricht einer Wahrscheinlichkeit von etwa 1 zu 360,170,216,209,144,020,000.
(33) Die Zahl 360,170,216,209,144,020,000, mit Kommas zur besseren Lesbarkeit ausgeschrieben, lautet: dreihundertsechzig Billiarden, einhundertsiebzig Billionen, zweihundertsechzehn Milliarden, zweihundertneun Millionen, einhundertvierundvierzig Tausend, zwanzig Tausend.
(34) Selbst unter diesen überaus günstigen Annahmen ergibt die statistische Analyse ein Ergebnis, das an die Grenze des Unmöglichen grenzt. Daraus folgt zwingend: Unabhängig davon, wie nachsichtig die Parameter gewählt werden, weisen die Belege durchgehend und ohne jeden vernünftigen Zweifel auf ein beabsichtigtes Muster des Fälschens, Verfälschens, Manipulierens und Veränderns amtlicher, rechtlicher, öffentlicher und gerichtlicher Dokumente hin – schwere Straftaten, die in Frankreich als « faux en écritures publiques » bekannt sind.
(35) Dieses systematische Fehlermuster, das durch statistische Analyse offengelegt wird, beweist eindrucksvoll eine beabsichtigte Manipulation innerhalb des Rechtssystems.
(36) Dieser mathematische Ansatz zielt darauf ab, das Muster sogenannter Fehler objektiv zu quantifizieren, und bietet ein anschauliches Beispiel für die systemischen Probleme im französischen Justizsystem. Bevor ich mich jedoch mit den Einzelheiten der beteiligten hochrangigen Amtsträger befasse – und in Anerkennung dessen, dass diese Eingabe ein Antrag auf einstweilige Anordnung ist –, werde ich auf diese detaillierte Analyse zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen. Vorerst ist es entscheidend zu unterstreichen, welch tiefgreifend schädliche Folgen Menschen erleiden, die Gerechtigkeit suchen und einer solchen systematischen Verweigerung von Recht gegenüberstehen.
(37) In den folgenden Abschnitten werde ich präzise und konkrete Beispiele dafür anführen, wie Daten und andere wichtige Angaben in amtlichen, öffentlichen, rechtlichen und gerichtlichen Dokumenten verfälscht, gefälscht oder verändert werden und so das Rechtsverfahren wirksam sabotieren. Über diese Manipulationen hinaus gibt es auch eindeutige Falschaussagen, die offenkundigen Sabotageakten gleichkommen.
(38) Die kumulative Wirkung dieser Praktiken ist nicht nur verfahrensrechtlicher, sondern vor allem psychischer Natur. Für Menschen wie mich, die angesichts einer solchen systematischen Behinderung Gerechtigkeit suchen, kommt die Erfahrung der psychologischen Folter nahe. Diese gezielt herbeigeführte Erzeugung eines Zustands erlernter Hilflosigkeit stellt nach meiner Auffassung und wie ich später näher darlegen werde, eindeutig einen Verstoß gegen Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) dar, der unmenschliche und erniedrigende Behandlung verbietet.
(39) In meinem ursprünglichen Entwurf für diesen Antrag auf einstweilige Anordnung war mein Plan, die fortwährenden Verletzungen von Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) direkt anzusprechen und anschließend die Einzelheiten des Falles REF-GFP-001 darzulegen (meine Aktenzeichen aus dem Jahr 2018; mögliches Aktenzeichen des EGMR: 29837/18). Dieser betrifft meine unrechtmäßige Kündigung im Jahr 2010 wegen der Teilnahme an einem Streik – ein Rechtsfall, der selbst nach 13 Jahren noch ungelöst ist. Meine ursprüngliche Absicht war es erst danach, den McDonald’s-Fall zu erörtern, bei dem ich erpresst wurde oder zumindest den Eindruck hatte, erpresst zu werden. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich jedoch entschieden, in meiner Eingabe dem McDonald’s-Fall Vorrang zu geben.
(40) Mir ist bewusst, dass es für die Richterinnen und Richter des EGMR schwierig sein kann, meinem Antrag auf einstweilige Anordnung aufgrund des fortdauernden Aspekts der psychologischen Folter zuzustimmen, und zwar wegen des möglichen Zögerns, einen Präzedenzfall nach Artikel 3 der EMRK zu schaffen. Dennoch behaupte ich, dass es eine zusätzliche, entscheidende Dimension meines Falls gibt: eine ernsthafte Gefahr für Leib und Leben oder die Gefahr von Folter sowie unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung.
(41) Deshalb beginne ich mit einer ausführlichen Darlegung des McDonald’s-Falls und schildere die Umstände, unter denen ich erpresst wurde oder zumindest unmissverständlich zu dem Glauben gebracht wurde, erpresst zu werden. Diese Lage besteht nicht nur fort, sondern hat sich, wie ich befürchte, wahrscheinlich zu einer andauernden und möglicherweise aktiven Erpressung gesteigert. Solche Umstände verstärken die Dringlichkeit und Schwere meines Antrags auf einstweilige Anordnung nach der EMRK.
(42) Das strafrechtliche RICO-Verfahren gegen McDonald’s Corporation und ihre Komplizen sowie die Frage, wie ich erpresst wurde und höchstwahrscheinlich immer noch erpresst werde. Mein Aktenzeichen REF-MCD-002 (mögliches Aktenzeichen des EGMR: 29840/18)
(43) Einleitung: Als erfahrene Richterinnen und Richter mögen Sie meine Behauptungen über die Beteiligung von McDonald’s Corporation an Massenmarketing-Betrug und Geldwäsche über Jahrzehnte hinweg zunächst für übertrieben oder unbegründet halten. Es ist verständlich, skeptisch zu sein, besonders angesichts des Ansehens und der rechtlichen Ressourcen von McDonald’s. Dennoch bitte ich Sie, die Fakten objektiv zu prüfen.
(44) Bemerkenswert ist, dass der Journalist der New York Times, Constant Méheut, anerkannt hat, die Feinheiten des mit McDonald’s verbundenen Betrugs mit den „1 in 4 chances of winning“ (1-zu-4-Gewinnchancen) zu verstehen.
Hinweis für die Leserinnen und Leser: Eine Erläuterung, die ich Constant Méheut geschickt habe, ist über diesen Link abrufbar.
(45) Darüber hinaus wurde ein weiteres Delikt von einem Rechtsexperten bestätigt, einem französischen Rechtsanwalt, der dessen betrügerischen Charakter bestätigte.
(46) Es mag verlockend sein, die Lage zu vereinfachen, indem man behauptet, McDonald’s habe versucht, Verbraucher legal zu betrügen, sich dabei aber unbeabsichtigt in kriminelle Praktiken verstrickt, was zu einer vertraglichen Haftung von nahezu unbegrenztem Umfang geführt habe – stark genug, um das Unternehmen in den Bankrott zu treiben.
(47) Dennoch kann McDonald’s nicht zu Recht behaupten, ihre Handlungen seien das Ergebnis eines Irrtums gewesen, insbesondere angesichts des weitverbreiteten Charakters ihrer kriminellen Aktivitäten. Diese Behauptung wird zusätzlich durch meine direkte Kommunikation mit der Konzernzentrale von McDonald’s in den Vereinigten Staaten widerlegt, in der ich ernsthafte Bedenken hinsichtlich der kriminellen Aktivitäten ihrer Tochtergesellschaften in Europa und später sogar auf anderen Kontinenten vorbrachte. Seit 2023 kann ich sogar zweifelsfrei belegen, dass sie in den Vereinigten Staaten Massenmarketing-Betrug begangen haben.
(48) Als ich diese Probleme den Führungskräften von McDonald’s zur Kenntnis brachte, gab es zunächst eine Anerkennung der Schwere der Lage. Im Jahr 2015 äußerte Gloria Santona, damals Chefjuristin der McDonald’s Corporation, in ihrer Antwort, dass sie das Problem ernsthaft prüfe; auch CEO Steve Easterbrook wurde informiert. Diese Begegnung fand statt, nachdem wiederholt versucht worden war, diese Fragen mit McDonald’s France zu klären, die nach wie vor beharrlich schwere Straftaten begeht.
(49) Die mögliche Beteiligung französischer Strafverfolgungsbehörden an diesen Angelegenheiten wird durch die Wahl des Rechtsbeistands von McDonald’s France nahegelegt: die Kanzlei Péchenard & Associés, eine Anwaltskanzlei, die von den Eltern des früheren Generaldirektors der französischen Nationalpolizei, Frédéric Péchenard, gegründet wurde. Diese Entscheidung ist besonders beunruhigend, angesichts der früheren Anklage von McDonald’s France wegen des Betreibens einer illegalen Lotterie sowie des inhärenten Interessenkonflikts bei der Beauftragung einer solchen Kanzlei, der der Compliance-Richtlinie von McDonald’s Corporation widerspricht.
(50) Es geht mir hier nicht allein darum, Sie davon zu überzeugen, dass McDonald’s seit langem in verdeckte betrügerische Aktivitäten und Geldwäsche verwickelt ist – Aktivitäten, die, wie ich erfahren musste, scheinbar der breiten Aufmerksamkeit entgangen sind oder zum Schweigen gebracht wurden. Der umfassende Tatbericht, den ich erstellt habe und der rund 100 E-Mails an den stellvertretenden Rechtsattaché Adam Rogalski an der U.S.-Botschaft in Peking umfasst, belegt meine Behauptungen mit Klarheit und Detailreichtum. Der endgültige Bericht, der derzeit als Entwurf mit 81 Seiten vorliegt, wird die Ausmaße der kriminellen Aktivitäten von McDonald’s über mehrere Jahrzehnte systematisch darlegen.
(51) Um der Argumentation willen und bis Sie den vollständigen Bericht prüfen können, bitte ich Sie, vorläufig die Möglichkeit anzuerkennen, dass McDonald’s als kriminelle Organisation mit tief verwurzeltem Einfluss in verschiedenen Regierungen agiert. Diese Behauptung wird nicht leichtfertig aufgestellt; sie wird beispielsweise durch den früheren CEO von McDonald’s France gestützt, der in seinem Buch mit dem Titel „I sold my soul to McDonald’s“ offen über den Einfluss des Unternehmens auf französische Politiker spricht und darüber, wie es McDonald’s France gelang, das französische Parlament zum Schweigen zu bringen. Ein wichtiges Eingeständnis in seinem Buch, das jedoch leicht übersehen werden kann, erklärt sogar, wie sie viele französische Mandatsträger bestechen.
(52) Ich bin bereit, Ihnen diesen detaillierten Entwurf des Tatberichts zur Verfügung zu stellen, der trotz seines Umfangs entscheidenden Kontext und Belege für meine Behauptung liefert, dass McDonald’s Corporation eine grenzüberschreitende kriminelle Organisation ist, die im Kern de facto eines der mächtigsten Wirtschaftskriminalitätssyndikate der Welt ist, wenn nicht gar das mächtigste, und das derzeit in völliger Straflosigkeit agiert.
(53) Ich bezeichne McDonald’s Corporation als „Verbrechersyndikat“, nicht als Übertreibung, sondern als sachliche Einordnung auf der Grundlage der Standards des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). Das UNODC erwähnt in seiner Zusammenstellung von Fällen organisierter Kriminalität ausdrücklich „Lotterie-Betrügereien“ im Zusammenhang mit dem Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität (UNTOC, auch bekannt als Palermo-Übereinkommen) und unterstreicht, dass die Aktivitäten von McDonald’s Corporation und ihrer Komplizen mit diesen Definitionen übereinstimmen.
(54) Es ist daher zutiefst beunruhigend, dass trotz meiner Bemühungen im Jahr 2019, französische Behörden – darunter hochrangige Amtsträger und Magistrate – auf die Einstufung von McDonald’s als kriminelle Organisation nach dem UNTOC hinzuweisen, deren Reaktion Drohungen und später offenbar Erpressungsversuche umfasste. Diese Reaktion ist umso beunruhigender, als China, wo ich derzeit lebe und diesem Druck ausgesetzt bin, das UNTOC am 23. September 2003 ratifiziert hat. Die Handlungen Frankreichs verletzen nach meiner Wahrnehmung nicht nur internationale Rechtsübereinkommen, sondern verletzen auch die Souveränität Chinas. Als Opfer grenzüberschreitender organisierter Kriminalität und nunmehr als Schlüsselzeuge, Analyst und Whistleblower legt das Völkerrecht nahe, dass mir Schutz gewährt werden sollte, anstatt dass ich durch die Polizei bedroht werde.
(55) Da die Vereinigten Staaten das UNTOC am 3. November 2005 ratifiziert haben, stellt sich zudem die Frage: Warum hat Frankreich die Auslieferung amerikanischer Führungskräfte nicht beantragt, die in diese Verbrechen verwickelt sind? Das Ausbleiben von Maßnahmen der französischen Behörden in diesem Punkt lässt entweder auf ein gefährliches Maß an Inkompetenz oder auf einen besorgniserregenden Grad an Korruption schließen.
(56) Die Studie „Examining the Links between Organized Crime and Corruption“, die von der damaligen Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit (heute Generaldirektion Justiz und Verbraucher) in Auftrag gegeben wurde, bietet einen aufschlussreichen Einblick in die operativen Taktiken organisierter Kriminalität und von Wirtschaftskriminellen. Obwohl sie offenbar von der offiziellen Website der Europäischen Kommission entfernt wurde, habe ich eine Kopie behalten, die hier abrufbar ist: https://www.ecthrwatch.org/documentation/study-on-links-between-organised-crime-and-corruption/
(57) Auf Seite 14 zeigt Abbildung 1 – „Institutions and Levels Targeted by Organized and White-Collar Criminals“ – ein Muster, das alarmierend mit den an dem McDonald’s-Fall beteiligten Personen übereinstimmt.
(58) In der Kategorie „Public Institution“ nennt die Studie „Ministers, high-level judges, and Politicians“ als übliche Ziele solcher kriminellen Organisationen. Außerdem werden „Police officers, prosecutors, local judges, local government officials (mayors), high-level civil servants“ genannt, die alle zu verschiedenen Zeitpunkten in den McDonald’s-Fall verwickelt waren. Dieses Muster stimmt beunruhigend mit den Arbeitsmethoden von McDonald’s überein und legt nahe, dass das Unternehmen ähnlich wie eine traditionelle Mafia agiert.
(59) In Bezug auf „political corruption“ stellt die Studie ausdrücklich fest, dass dies „organized crime’s most powerful tool“ (das wirkungsvollste Instrument der organisierten Kriminalität) sei. Dies deckt sich mit den Eingeständnissen im Buch des früheren CEO von McDonald’s France, der offen darüber spricht, Beziehungen zu einflussreichen Politikern gepflegt zu haben.
(60) „Police corruption“ wird ebenfalls behandelt; hervorgehoben wird, dass Gruppen organisierter Kriminalität Strafverfolgungsbehörden häufig bestechen, um Informationen über Ermittlungen oder Schutz für ihre laufenden illegalen Aktivitäten zu erlangen. Die Beauftragung einer Anwaltskanzlei mit direkten Verbindungen zum früheren Generaldirektor der französischen Nationalpolizei durch McDonald’s ist in diesem Zusammenhang zutiefst beunruhigend. Diese Handlung zeichnet zusammen mit den eigenen Eingeständnissen des früheren CEO das Bild eines Unternehmens, das tief in Elemente systemischer Korruption und organisierter Kriminalität verstrickt ist.
(61) Ich bitte Sie erneut, für die Zwecke dieser Erörterung die Wahrscheinlichkeit zu berücksichtigen, dass meine Behauptungen zutreffen, angesichts der belastbaren Beweise, die ich vorlegen kann.
(62) Das Thema Erpressung ist von höchster Ernsthaftigkeit, besonders wenn eine staatliche Stelle wie Frankreich beteiligt ist, die versucht, einen so bedeutenden grenzüberschreitenden Kriminalfall zu vertuschen. Die erheblichen wirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Folgen eines möglichen Konkurses von McDonald’s France wurden mir ausdrücklich als Begründung genannt. Ich bestreite diese Rechtfertigung jedoch und halte es sogar für möglich, dass sie Landesverrat gleichkommt – ein Punkt, auf den ich später näher eingehe.
(63) Zeitleiste der wichtigsten Ereignisse, die in Erpressung mündeten (einschließlich einer unvollständigen Liste einiger Vorfälle von « Faux en Écriture Publique » – Verfälschung, Veränderung, Fälschung oder Urkundenfälschung von rechtlichen, öffentlichen, amtlichen und gerichtlichen Dokumenten/Entscheidungen):
(64) Im Herbst 2011 wurde ich unwissentlich Opfer von Handlungen, die, wie ich später herausfand, nach US-amerikanischem Recht Bundesverbrechen darstellen. Obwohl ich mir dessen damals nicht bewusst war, ist mir die Schwere dieser Straftaten inzwischen klar geworden. Ich erkenne zwar an, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte keine Rechtsmittelinstanz ist, doch ist es notwendig, dass ich die Ereignisse knapp darlege, um die Schwere der Lage zu verdeutlichen. Es ist jedoch nicht meine Absicht, die zahlreichen Betrügereien, die McDonald’s Corporation und ihre weltweiten Komplizen, einschließlich McDonald’s France, begangen haben, im Detail zu erläutern. Sollte der Gerichtshof meine Behauptungen überprüfen wollen, bin ich bereit, meinen aktuellen Tatbericht, Entwurf Nummer 12, vorzulegen, der 81 Seiten umfasst. Dieser Bericht wurde bereits dem FBI und der SEC übermittelt und wird nach seiner Fertigstellung veröffentlicht.
(65) Ich besitze umfangreiche Beweise, die viele der Massenmarketing-Betrügereien von McDonald’s zweifelsfrei belegen können, und Fälle von Geldwäsche über vernünftige Zweifel hinaus aufzeigen. Unter einem System, in dem die Rechtsstaatlichkeit uneingeschränkt gewahrt wird, würden solche Enthüllungen wahrscheinlich zum Bankrott der McDonald’s Corporation führen. Diese ausführlichen Darlegungen stehen jedoch nicht im Mittelpunkt dieses Antrags auf einstweilige Anordnung. Für den Gerichtshof ist es entscheidend, das Ausmaß der außergewöhnlich schweren Verbrechen der McDonald’s Corporation zu verstehen, um die Schwere der mutmaßlichen früheren Handlungen der französischen Behörden zu erfassen, mit denen man mich erpresst, illegal überwacht und ausspioniert hat, und die sich anschließend auch auf meine Ehefrau ausgeweitet haben.
(66) Darüber hinaus haben diese Handlungen möglicherweise zu einer eklatanten Verletzung der Souveränität Chinas geführt, wo wir derzeit leben, und stellen eine ernsthafte Gefahr für unsere Freiheit dar. Zum Beispiel könnten wir unwissentlich einem Ausreiseverbot unterliegen, was wir möglicherweise erst bei dem Versuch bemerken, China zu verlassen. Der gegenwärtige Stand der Dinge versetzt uns faktisch in eine ‚Arena‘ in China.
(67) Nachstehend folgt eine kurze, wenn auch unvollständige Zeitleiste dieses Falls. Ich möchte mehrere Vorfälle von « faux en écriture publique » (Fälschung öffentlicher Urkunden) hervorheben, die Frankreich begangen hat, und damit eine Praxis aufzeigen, die offenbar von hochrangigen französischen Amtsträgern gebilligt wird.
(68) Nachdem ich Opfer eines der zahlreichen betrügerischen Systeme von McDonald’s geworden war, suchte ich um « aide juridictionnelle » (Prozesskostenhilfe) nach, um eine Strafanzeige gegen sie zu stellen. Mein erster Antrag wurde ungerechtfertigterweise abgelehnt, was eine Handlung darstellt, die « faux en écriture publique » (die Verfälschung/Veränderung/Fälschung/Urkundenfälschung von rechtlichen, öffentlichen, amtlichen und gerichtlichen Dokumenten/Entscheidungen) bildet. Unbeirrt legte ich gegen diese Entscheidung Berufung ein. Das Berufungsgericht Versailles erkannte an, dass mein Antrag tatsächlich gültig war und nicht hätte abgelehnt werden dürfen. In einer schockierenden Wendung konstruierten sie jedoch eine falsche Begründung für die ursprüngliche Ablehnung und begingen damit einen weiteren Fall von « faux en écriture publique ». Ich stellte daraufhin einen neuen Antrag, der schließlich genehmigt wurde, nachdem diese beiden krassen Fälle von Urkundenfälschung stattgefunden hatten – schwere Straftaten nach französischem Recht.
(69) In dieser turbulenten Zeit wurde bei meiner Ehefrau Krebs diagnostiziert, was zu meinem andauernden finanziellen Druck persönliche Not hinzufügte. Während das Verfahren wegen unrechtmäßiger Kündigung noch nicht entschieden war, lieh ich mir in dem Versuch, den McDonald’s-Fall anzugehen, 1,000 Euro, um die Privatanwältin Erkia Nasry mit der Abfassung eines Mahnschreibens an McDonald’s France zu beauftragen. Obwohl Frau Nasry das Honorar annahm, stellte sie weder eine Quittung aus, noch verfasste sie das Schreiben oder hielt die Vereinbarung ein. Als ich wegen ihrer Untätigkeit und der Dringlichkeit der gesundheitlichen Lage meiner Frau eine Rückerstattung verlangte, reagierte sie mit Erpressung und Drohungen statt mit Entgegenkommen.
(70) Erkia Nasry war sich der Dringlichkeit meines Bedarfs an Rechtsdienstleistungen aufgrund der Krebsdiagnose meiner Frau voll bewusst. Ich hatte offen über die kritische Lage gesprochen, in der wir uns befanden, einschließlich der finanziellen Not und der emotionalen Belastung durch die widersprüchlichen medizinischen Befunde, mit denen wir zu ringen hatten. Angesichts dieser Umstände hatte ich eine umgehende Antwort von ihr erwartet, insbesondere in Anbetracht ihrer angeblichen Expertise im Verbraucherschutzrecht.
(71) Dennoch stellte Frau Nasry trotz der Annahme der Zahlung weder eine Quittung aus, noch erfüllte sie ihre berufliche Pflicht, das Mahnschreiben zu verfassen. Die Verzögerung war besonders belastend, zumal sie keine Unfähigkeit mitteilte, den Fall zeitnah zu bearbeiten, was den ethischen Standards entsprochen hätte, die von französischen Rechtsanwälten erwartet werden.
(72) Da ich schließlich keinen Fortschritt sah und keinerlei Rückmeldung von ihr erhielt, teilte ich Frau Nasry mit, dass ihre Dienste nicht mehr benötigt würden. Ich gebe zu, dass meine Art, diese Entscheidung zu überbringen, vielleicht schroff war; dennoch war es ein gesetzliches Recht, das ich wegen ihres Versagens bei der Erbringung der vereinbarten Leistung ausübte. Rückblickend bedauere ich, falls meine Vorgehensweise hart erschien; doch unter der Belastung durch die gesundheitliche Krise meiner Frau und die berufliche Nachlässigkeit von Frau Nasry war meine Reaktion die eines Mandanten, der verzweifelt nach Wiedergutmachung sucht. Frau Nasrys anschließende Reaktion auf diese Kündigung war völlig unprofessionell; sie griff zu Erpressung und Drohungen und weigerte sich hartnäckig, das Honorar zurückzuzahlen, und verstieß damit gegen den berufsethischen Verhaltenskodex (Deontologie), der von ihrem Berufsstand erwartet wird.
(73) In einer merkwürdigen Wendung war Frau Nasry die allererste Anwältin, die ich 2011 in Bezug auf den McDonald’s-Fall konsultierte, und zwar in der Kanzlei von Jérôme Franck, damals die einzige Pariser Kanzlei, die für Verbraucherschutz gelistet war und eng mit dem prominenten Verbraucherverband UFC-Que Choisir verbunden war. Frau Nasry teilte mir mit, dass sie die Nachfolgerin von Jérôme Franck werde, der sich zur Ruhe setze. Später erfuhr ich jedoch, dass Jérôme Franck seine Kanzlei, die hauptsächlich UFC-Que Choisir betreute, tatsächlich an Frau Nasry verkauft und anschließend die zweithöchste Position innerhalb des Verbandes übernommen hatte. Diese Erkenntnis ist besonders beunruhigend, wenn man die finanzielle Unterstützung des Verbandes durch die französische Regierung bedenkt, und sie wirft mögliche rechtliche Fragen nach französischem Strafrecht auf. Dieser Hintergrund ist relevant, da er hilft zu verstehen, warum UFC-Que Choisir hinsichtlich des weitverbreiteten Betrugs im Zusammenhang mit McDonald’s untätig geblieben ist. Auch wenn dies für meine Hauptforderung nebensächlich erscheinen mag, liefert es wesentlichen Kontext, um die weiterreichenden Auswirkungen dieses Falls zu verstehen.
(74) Ich möchte auf einen bemerkenswerten Aspekt meiner ersten Begegnung mit Erkia Nasry in Paris hinweisen, kurz nachdem ich Opfer der betrügerischen Praktiken von McDonald’s geworden war. Bei unserem ersten Treffen erfasste Frau Nasry rasch die Bedeutung des Falls. Sie bemerkte offen – in einem Tonfall, der mir bis heute nachhallt –, dass McDonald’s wahrscheinlich „20 Anwälte“ einsetzen würde, wobei sie die rechtlichen Konsequenzen klar erkannte und verstand, dass McDonald’s über keinen ausreichenden rechtlichen Schutz für ihre Handlungen verfügte.
(75) Frau Nasry war es, die vorschlug, dass ich mich zunächst direkt an McDonald’s wenden könnte, indem ich ihnen selbst schreibe, um die Gewinne einzufordern, die mir rechtmäßig zugestanden hätten, wenn das Spiel nicht manipuliert worden wäre. Ihre genauen Worte auf Französisch lauteten sinngemäß: ‚[Man weiß nie, vielleicht geben sie es Ihnen einfach].‘ Obwohl ich die Essenz ihres Vorschlags noch lebhaft in Erinnerung habe, gebe ich zu, dass die genaue Formulierung möglicherweise nicht präzise ist. Ihre Empfehlung spiegelte die Möglichkeit wider, dass McDonald’s ohne rechtlichen Zwang nachgeben könnte, und erkannte zugleich die mögliche Schwere ihrer rechtlichen Haftung an. Ich habe zu diesem Punkt weitere Einzelheiten mitzuteilen, werde mich nun aber zunächst der Zeitleiste zuwenden.
(76) Nachdem ich von Anwalt Erkia Nasry betrogen worden war, erhielt ich schließlich eine positive Antwort vom Büro der « aide juridictionnelle » (Prozesskostenhilfe) des Gerichts Versailles, obwohl ich zunächst mit zwei Fällen von „« faux en écriture publique » (öffentliche Urkundenfälschung)“ konfrontiert war, darunter einem vor dem Berufungsgericht. Der mir zugewiesene Rechtsbeistand unternahm jedoch keinerlei Schritte, obwohl ihm die Dringlichkeit wegen des ernsten gesundheitlichen Zustands meiner Ehefrau, unter anderem eines Lymphoms, vollauf bewusst war.
(77) Gemäß den offiziellen Verfahren wandte ich mich an den « Procureur Général » (Generalstaatsanwalt) des Berufungsgerichts. Leider bestand die einzige Reaktion, die ich erhielt, in einer Drohung von « Avocat Général » (Generalanwalt) Jacques Cholet. Die einzige offizielle Mitteilung, an die ich mich erinnere, war eine Benachrichtigung, dass Generalanwalt Cholet mit der Untersuchung meines Falls beauftragt worden sei. Allerdings vermute ich stark, dass das Ergebnis dieser Untersuchung ein weiterer Fall des schweren Verbrechens „« faux en écriture publique » (öffentliche Urkundenfälschung)“ sein wird. (Die Fälschung/Verfälschung/Urkundenfälschung/Veränderung eines gerichtlichen/rechtlichen/öffentlichen/amtlichen Dokuments)
(78) Dafür habe ich konkrete Belege: Ich habe ein Telefongespräch mit dem mir bestellten Anwalt im Rahmen der Prozesskostenhilfe (« aide juridictionnelle ») rechtmäßig aufgezeichnet, eine nach französischem Recht zulässige Praxis, deren Aufzeichnung im Strafverfahren verwertbar ist. Diese Aufzeichnung belegt eindeutig, dass der Anwalt über die Gründe für die Verzögerung meiner Sache die Unwahrheit gesagt hat. Seine Erklärung, die dem Präsidenten der Anwaltskammer mitgeteilt und später auch mir übermittelt wurde, widerspricht unmittelbar dem, was er in unserem Telefongespräch gesagt hat. Als ich mich später bei der Generalstaatsanwaltschaft beim Berufungsgericht Versailles nach dem Stand meiner Anzeige erkundigte, wurde mir mitgeteilt, dass außer Nachfragen bei der Anwaltskammer keine eigenen Ermittlungen angestellt worden seien. Da sowohl die Anwaltskammer als auch möglicherweise die Generalstaatsanwaltschaft über die Täuschung durch den Anwalt informiert waren, deutet jede daraus folgende Entscheidung – oder das Ausbleiben einer Entscheidung – der Generalstaatsanwaltschaft auf vorsätzliches Wegsehen oder strafbare Fahrlässigkeit hin, was wahrscheinlich eine weitere Begehung des schweren Verbrechens « faux en écriture publique » darstellt. (Die Fälschung, Verfälschung, Manipulation oder Veränderung einer gerichtlichen, rechtlichen, öffentlichen oder amtlichen Urkunde)
(79) Darüber hinaus hat der zugewiesene Anwalt, Hervé Kerourédan, nicht nur gelogen, sondern mich auch erpresst. Er hat mich dazu gedrängt, einen Vertrag zu unterzeichnen, nach dem er eine finanzielle Vergütung erhalten sollte, eine offensichtlich rechtswidrige und strafbare Erpressung, die nach französischem Recht verboten ist. Die psychische Belastung und die dringende Notwendigkeit einer Lösung wegen der Krebserkrankung meiner Frau haben mich in eine Zwangslage gebracht, in der ich mich seinen Forderungen beugen musste. Ich habe nachgegeben, die unterzeichneten Verträge an ihn zurückgeschickt und dabei seine Zusicherung erhalten, mir Kopien zukommen zu lassen, was er nie getan hat. Diese Ereignisfolge zeigt nicht nur ein Versagen der rechtlichen Pflicht, sondern auch eine Ausnutzung meiner verletzlichen Lage.
(80) Im Jahr 2015 bemühte ich mich, die mutmaßlichen kriminellen Machenschaften von McDonald’s den U.S.-Behörden zur Kenntnis zu bringen, da ich Verstöße gegen den Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) vermutete. Zunächst wandte ich mich an das FBI-Field-Office in Washington D.C. Dort wurde jedoch ein Verfahrensfehler begangen: Statt mich an das nächstgelegene FBI-Field-Office in Peking, China (dem Land, in dem ich wohnte), zu verweisen, wurde ich fälschlicherweise an das Field Office in Chicago verwiesen, wo McDonald’s Corporation ihren Hauptsitz hat. Diese Fehlleitung war ein gravierendes Versäumnis, angesichts der geografischen Nähe zu meiner Lage.
(81) Bei der Kontaktaufnahme mit dem Field Office in Chicago traf ich auf weitere Missverständnisse. Der zuständige Mitarbeiter des FBI dort erfasste die Bedeutung meiner Vorwürfe im Zusammenhang mit dem FCPA nicht, obwohl ich ausdrücklich auf die Bestechung ausländischer Amtsträger hingewiesen hatte. Dieses Missverständnis war erheblich, da das FBI für die Ermittlung von FCPA-Verstößen zuständig ist. Was meine Beschwerde bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) betrifft, hat es dort möglicherweise an der gebotenen Sorgfalt gefehlt.
(82) Über die Jahre geschah nichts Erkennbares. Ich habe McDonald’s mutmaßliche Verbrechen außerdem bei der französischen Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Antwort war jedoch eine kategorische Verneinung jeglicher Verstöße seitens McDonald’s. Der französische Rechtsprofessor Yves Strickler erläuterte mir später, dass diese Entscheidungen der Staatsanwaltschaft, die als « avis de classement » bezeichnet werden (Einstellungsentscheidung ohne weitere Maßnahmen), als « écriture publique » (öffentliche Urkunde) gelten. Professor Strickler hielt einen Irrtum der Staatsanwaltschaft für möglich, doch das Muster wiederholter „Fehler“ deutet zumindest auf bewusstes Übersehen hin. Die Unwahrscheinlichkeit, dass so viele Fehler unschuldig entstehen, weist auf eine planmäßigere Serie von « faux en écriture publique » hin. (Die Fälschung, Verfälschung, Manipulation oder Veränderung einer gerichtlichen, rechtlichen, öffentlichen oder amtlichen Urkunde)
(83) Im Herbst 2015 ergriff ich die Initiative und wandte mich direkt an die Führungskräfte von McDonald’s Corporation. Diesem Schritt ging mein früherer Versuch aus dem Jahr 2012 voraus, die Führungskräfte von McDonald’s France dazu zu bewegen, McDonald’s Corporation zu einer Gewinnwarnung zu veranlassen und die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) über die umfangreichen Betrügereien zu informieren, die sie begangen hatten und die das Unternehmen bereits an den Rand des Bankrotts gebracht hatten. Ob McDonald’s France diese Informationen an McDonald’s Corporation weitergegeben hat, muss in einem Strafverfahren noch geklärt werden. Unbestreitbar kann ich jedoch bestätigen, dass ich McDonald’s Corporation und deren oberste Führungskräfte im Herbst 2015 persönlich informiert habe. Die Anerkennung der Schwere des Problems wurde in einer schriftlichen Antwort von Gloria Santona, damals General Counsel, bestätigt, die auch an den damaligen CEO Steve Easterbrook gesandt wurde. Vor dieser schriftlichen Bestätigung hatte ich ein kurzes telefonisches Gespräch mit Frau Santona.
(84) In dieser Zeit habe ich McDonald’s Corporation außerdem auf laufende betrügerische Aktivitäten in Frankreich aufmerksam gemacht und auf die Möglichkeit hingewiesen, diese illegalen Handlungen zu unterbinden. Dennoch entschied sich McDonald’s Corporation, nicht zu handeln, und steckte den Kopf in den Sand. Damit ist jede Möglichkeit einer glaubhaften Abstreitbarkeit ausgeschlossen. Ihr Wissen um die betrügerischen Aktivitäten ihrer europäischen Tochtergesellschaften und ihr Versäumnis, dagegen vorzugehen, gehen über bloße vorsätzliche Blindheit oder strafbare Fahrlässigkeit hinaus; es stellt eine stillschweigende Billigung dieser Aktivitäten dar. Dies ist aus rechtlicher Sicht ein zentraler Punkt, denn die Offensichtlichkeit des Betrugs setzt McDonald’s Corporation dem schweren Verbrechen der Geldwäsche aus.
(85) Man könnte sich natürlich fragen, warum die Führungskräfte von McDonald’s Corporation angesichts offensichtlicher, andauernder Massenmarketing-Betrügereien, die notwendigerweise Geldwäsche einschließen, diese kriminellen Aktivitäten nicht sofort eingestellt haben. Die Antwort liegt meines Erachtens im Umfang und in der Bedeutung dieser Marketingaktionen. McDonald’s investiert jährlich hunderte Millionen Euro/Dollar in diese Kampagnen, die nicht nur für ihre jährliche Marketingstrategie zentral sind, sondern auch erhebliche weltweite Bedeutung haben. Ein plötzlicher Abbruch eines Gewinnspiels kurz nach dem Start hätte zwangsläufig die Aufmerksamkeit der Medien erregt, unbequeme Fragen aufgeworfen und möglicherweise die Strafverfolgungsbehörden auf den Plan gerufen. Eine solche Situation hätte jeden Versuch einer Vertuschung erheblich erschwert.
(86) Im Jahr 2015 wandte ich mich, nachdem mir die Generalrechtsberaterin von McDonald’s Corporation, Gloria Santona, schriftlich bestätigt hatte, dass mein Anliegen ernst genommen werde, an mehrere (wenn ich mich richtig erinnere, fünf) amerikanische Zeitungen, darunter The Wall Street Journal und The New York Times. Beide antworteten umgehend und wollten mehr erfahren. Stephanie Strom von der New York Times erhielt sogar kurz darauf ein Interview mit dem damaligen CEO Steve Easterbrook. Ihre veröffentlichten Artikel erwähnten meine Betrugsvorwürfe jedoch nicht. Ob sie das Thema mit Herrn Easterbrook angesprochen hat, bleibt unbekannt. Für einen CEO, der mit Betrugsvorwürfen konfrontiert ist, besonders bei möglicher Aufmerksamkeit durch eine so einflussreiche Zeitung wie die New York Times, steht viel auf dem Spiel. In einer solchen Lage wäre die Entscheidung, weitere Aufmerksamkeit zu vermeiden, indem man ein laufendes Gewinnspiel – faktisch ein Massenmarketing-Betrug – nicht abbricht, eine strategische, wenn auch ethisch fragwürdige Wahl.
(87) Im Herbst 2016 kam es in Frankreich zu neuen Betrügereien, die ich ebenfalls zweifelsfrei belegen kann (d. h. mit einer Sicherheit von 100 % auf Grundlage einer verhältnismäßig einfachen mathematischen Herleitung). Trotz meiner wiederholten Mitteilungen an McDonald’s Corporation und deren Führungskräfte ignorierten sie diese kriminellen Aktivitäten erneut. Dasselbe Muster setzte sich 2017 fort, mit der bemerkenswerten Änderung, dass Gloria Santona McDonald’s Corporation verließ, wo sie über drei Jahrzehnte gearbeitet hatte, um zu einem anderen Unternehmen zu wechseln. Ich vermute, dass die Last, Teil dieser kriminellen Organisation zu sein, für sie zu groß wurde und zu ihrem Weggang führte.
(88) Im Jahr 2016, als die Verjährungsfrist für den Zivilprozess näher rückte, sah ich mich außerstande, wegen McDonald’s eine Strafanzeige zu erstatten, aufgrund der weitverbreiteten Verbrechen des « faux en écriture publique » (der Fälschung, Verfälschung, Manipulation oder Veränderung gerichtlicher, rechtlicher, öffentlicher Urkunden oder Entscheidungen) durch französische Amtsträger. Daher blieb mir nur noch der Zivilprozess. Dies zwang mich, weitere Schulden für einen Privatanwalt aufzunehmen, da der zuvor zugewiesene Anwalt der Prozesskostenhilfe seine Pflichten nicht erfüllt hatte, was die Hürden auf meinem Weg zur Gerechtigkeit noch vergrößerte.
(89) McDonald’s France wurde zunächst von der Kanzlei Péchenard & Associés vertreten, einer Anwaltskanzlei mit auffallend engen Verbindungen zur französischen Polizei. Die Kanzlei wurde von den Eltern von Frédéric Péchenard gegründet, der zu der Zeit, als ich Opfer der Verbrechen von McDonald’s wurde, Generaldirektor der französischen Nationalpolizei war und damit in einer Position, Ermittlungen zu solchen Finanzverbrechen zu beaufsichtigen. Éric Andrieu, Partner bei Péchenard & Associés und Anwalt von McDonald’s, ist nach Berichten seit der Kindheit der beste Freund von Frédéric Péchenard. Die Beteiligung einer Kanzlei, die so eng mit der französischen Polizei verbunden ist, widerspricht – insbesondere angesichts der früheren rechtlichen Auseinandersetzungen von McDonald’s (vor über 20 Jahren wurde das Unternehmen in Frankreich wegen der Durchführung einer illegalen Lotterie angeklagt) – den Compliance-Richtlinien von McDonald’s Corporation. Obwohl ich diesen Interessenkonflikt den Führungskräften von McDonald’s Corporation zur Kenntnis brachte, ignorierten sie ihn.
(90) Außerdem ist die Beziehung zwischen Frédéric Péchenard und François Molins, dem damaligen Staatsanwalt am Pariser Gericht, von Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die Fälle von « faux en écriture publique », die bei Strafanzeigen auftraten, darunter eine, die direkt unter Herrn Molins’ Aufsicht stand.
(91) Die Vorladung, die ich erwirkte, richtete sich zunächst an McDonald’s France und einen ihrer Komplizen. Wegen meiner eingeschränkten finanziellen Lage und meiner Unfähigkeit, zusätzliche Mittel aufzubringen, war meine Möglichkeit, Gerechtigkeit zu erlangen, jedoch erheblich beeinträchtigt. Dies führte dazu, dass die Vorladung nicht alle beteiligten Stellen erfassen konnte, etwa den bestechlichen Amtsträger, der das betrügerische Gewinnspiel rechtswidrig genehmigt hat, was zu einer Verletzung meiner Rechte nach Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention führte.
(92) Anschließend wechselte McDonald’s France die Rechtsvertretung zur international tätigen Großkanzlei Allen & Overy. Bemerkenswert ist, dass ich ein bis zwei Jahre zuvor Zugriffe auf meine Websites aus dem Netzwerk von Allen & Overy in London beobachtet hatte, was höchstwahrscheinlich darauf hindeutet, dass McDonald’s Corporation den Fall unmittelbar überwachte. Diese Beobachtung ist insofern bedeutsam, als sie die Beteiligung von Allen & Overy an der Beihilfe zu und der Anstiftung von McDonald’s Corporation und deren Komplizen zu Geldwäschehandlungen aufwirft, eine Frage, die eine gründliche Untersuchung durch die Behörden verdient.
(93) Meine finanzielle Notlage beeinträchtigte leider schwer meine Möglichkeit, den Rechtsstreit gegen McDonald’s fortzusetzen. Diese schwierige Lage führte zu einer eindeutigen Verweigerung meiner grundlegenden Rechte. Ich erhielt keinerlei Zugang zu den entscheidenden Beweismitteln, die McDonald’s zu seiner Verteidigung vorlegte, sodass ich in wesentlichen Teilen ihrer Argumentation im Unklaren gelassen wurde. Außerdem wurde mir die Möglichkeit genommen, ihre Argumente anzufechten, die ich fest für grundlegend fehlerhaft und bewusst irreführend halte. Es handelt sich um Argumente, die mit dem durchsetzt sind, was genauer als Sophismen denn als bloße logische oder mathematische Fehler zu beschreiben ist.
(94) Dieser vollständige Ausschluss hob mein Recht auf ein faires kontradiktorisches Verfahren faktisch auf, da ich nicht in der Lage war, ihre Behauptungen in irgendeiner sinnvollen Weise zu beantworten oder ihnen entgegenzutreten. Das Fehlen dieses wesentlichen Elements der Rechtsstaatlichkeit – das Recht, die gegen mich vorgebrachten Beweise und Argumente zu sehen und anzufechten – stellt eine grobe Verletzung der Grundsätze der Gerechtigkeit dar. Das kontradiktorische Verfahren, ein Eckpfeiler eines fairen Rechtsverfahrens, wurde eindeutig nicht beachtet, was ein tiefgreifendes Versagen des Justizverfahrens darstellt, dem ich unterworfen wurde.
(95) Darüber hinaus vermute ich stark, dass im Zivilprozess mindestens zwei falsche Beweisstücke eingeführt wurden. Ich kann dies zwar nicht mit absoluter Gewissheit bestätigen, doch die Umstände deuten auf ernsthafte Unregelmäßigkeiten hin. Bevor sie antworteten, hatte ich den Rechtsvertretern von McDonald’s bei Allen & Overy meine finanzielle Unfähigkeit mitgeteilt, den Fall fortzuführen. Dies könnte ihnen den Spielraum gegeben haben, fragwürdige Beweise einzuführen, in dem Wissen, dass ich sie nicht überprüfen könnte.
(96) An dieser Stelle drängt sich die Frage auf, warum eine renommierte Großkanzlei wie Allen & Overy ihren Ruf und die Karrieren ihrer Anwälte aufs Spiel setzen würde, indem sie möglicherweise falsche Beweise einführt. Warum sollte sie in den Prozess gehen, obwohl ihr die Schwere der Verbrechen bekannt war, die McDonald’s mutmaßlich begangen hat, statt schon vor Prozessbeginn einem Vergleich zuzustimmen?
(97) Meine Theorie ist zwar spekulativ, beruht aber auf begründeten Überlegungen. Ich vermute, dass die Anwälte sowohl von Péchenard & Associés als auch von Allen & Overy möglicherweise über unzureichenden Haftpflichtversicherungsschutz für berufliche Fehler verfügten. Zu einem bestimmten Zeitpunkt ging ich davon aus, dass mein berechtigter Schadensersatzanspruch gegen McDonald’s wegen des Verlusts der Gewinnchance, hätte McDonald’s das Gewinnspiel nicht manipuliert, etwa 2,4 Millionen Euro betragen sollte. Der Privatanwalt, den ich später beauftragte, korrigierte diese Schätzung jedoch auf über 16 Millionen Euro. Da Pariser Anwälte über die Pariser Anwaltskammer in der Regel nur bis zu 3 Millionen Euro versichert sind, könnte eine so erhebliche finanzielle Diskrepanz zu verzweifelten Maßnahmen geführt haben. Wäre ich an der Stelle der McDonald’s-Führungskräfte und hätte mir von diesen Kanzleien geraten lassen, mit einer Haftungshöchstsumme von 2,4 Millionen Euro zu rechnen, und müsste später mit einer möglichen Forderung von über 16 Millionen Euro wegen beruflicher Fehler rechnen, würde ich erwarten, dass die Anwälte persönlich für die Differenz haften. Dieses Szenario könnte die offenbar leichtsinnigen Prozessstrategien dieser Kanzleien plausibel erklären.
(98) Darüber hinaus gibt es eine weitere schwerwiegende Sorge im Zusammenhang mit Geldwäsche. In dem Bericht über die Straftaten, den ich für das FBI, die SEC (U.S. Securities and Exchange Commission) und FinCEN (Financial Crimes Enforcement Network – U.S. Treasury) erstellt habe und der bald online veröffentlicht wird, behandle ich die Frage der Vermögensabschöpfung gegenüber den Anwälten von McDonald’s unter dem Racketeer Influenced and Corrupt Organizations (RICO) Act. Der Bericht enthält einen bedeutenden Rechtspräzedenzfall, den ich aus einem Dokument zitiere, das ich auf der Website der American Bar Association gefunden habe: ‚[…] Das Gericht führte dann ein konkretes Beispiel für dieses Konzept an: „[ein] Raubverdächtiger … hat kein Recht nach dem Sechsten Verfassungszusatz, Gelder, die er aus einer Bank gestohlen hat, zu verwenden, um sich einen Anwalt zu seiner Verteidigung zu nehmen, falls er festgenommen wird,“ und kein Anwalt hat das Recht, gestohlenes Eigentum oder Lösegeld als Honorarzahlung anzunehmen – „das Privileg, Recht auszuüben, ist keine Lizenz zum Stehlen.“ Id. […]‘ (Hervorhebung von mir)
(99) Dieser Rechtsgrundsatz unterstreicht die Schwere der Lage und die möglichen Folgen für die beteiligten Anwälte, insbesondere im Zusammenhang mit ihrer Vertretung im Fall McDonald’s. Im Jahr 2022, da ich die Schwere der Lage erkannte, reichte ich eine zweite Beschwerde beim Office of the Whistleblower der U.S. Securities and Exchange Commission ein. Diese Beschwerde hob mehrere zentrale Personen und Stellen als mögliche Gegenstände von Interesse hervor. Insbesondere nannte ich Frédéric Péchenard, den früheren Generaldirektor der französischen Nationalpolizei, die Kanzlei Péchenard & Associés, die von seinen Eltern gegründet wurde, und die Großkanzlei Allen & Overy. Die Beschwerde nannte außerdem die jeweiligen Anwälte dieser Kanzleien, die McDonald’s vertraten, sowie weitere relevante Personen.
(100) Meine Behauptung lautet, dass diese Kanzleien durch ihre Vertretung wissentlich Beihilfe zu Geldwäschehandlungen von McDonald’s geleistet und diese angestiftet haben. Angesichts der wachsenden Beweislage, die darauf hindeutet, dass McDonald’s als kriminelle Organisation nach dem RICO Act gehandelt hat, bin ich der Auffassung, dass diese Rechtsträger vor der Übernahme des Mandats die gebotene Sorgfalt hätten walten lassen müssen. Ihre Beteiligung macht sie zu Mittätern im umfassenderen Geflecht der von McDonald’s begangenen kriminellen Handlungen und rechtfertigt eine gründliche Untersuchung und Prüfung.
(101) Ich möchte mehrere entscheidende Punkte hervorheben, die die Schwere der Lage unterstreichen. Während des Gerichtsverfahrens gegen McDonald’s wurde das kontradiktorische Verfahren eindeutig missachtet. Mir wurde unrechtmäßig der Zugang zu den Beweisen verwehrt, die McDonald’s vorlegte, und die Möglichkeit, auf ihre bewusst irreführende Argumentation zu antworten, die möglicherweise auf falschen Beweisen beruhte. Dieser grundlegende Verstoß führte dazu, dass ich den Prozess verlor, was erstaunlich ist, da ich die Betrügereien, die McDonald’s in den Jahren 2011 und danach begangen hat, eindeutig beweisen kann.
(102) Es muss unmissverständlich festgestellt werden, dass die französischen Richter, die diesen Fall bearbeiteten, nicht nur gefährliche Inkompetenz, sondern auch offensichtliche Korruption an den Tag legten. In ihrem Urteil behaupteten sie fälschlicherweise, das kontradiktorische Verfahren sei gewahrt worden, was eine glatte Erfindung ist. Es ist unmöglich, dass das kontradiktorische Verfahren gewahrt wurde, wenn mir nie erlaubt wurde, die Beweise von McDonald’s zu sehen oder auf ihre irreführende Argumentation zu antworten, die möglicherweise auf falschen Beweisen beruhte. Ihre Behauptung ist eine krasse Lüge, die die Grundlagen der Gerechtigkeit untergräbt.
(103) Dieser Fall war nichts anderes als ein Scheinprozess, eine Verhöhnung der richterlichen Integrität. Die Richter müssen auf irgendeine Weise beeinflusst gewesen sein, denn sie waren sich meiner finanziellen Unfähigkeit, den Fall fortzuführen, voll bewusst und verfuhren dennoch, als ob diese entscheidende Tatsache unerheblich wäre.
(104) Ein entscheidender Punkt, den künftige strafrechtliche Ermittlungen klären müssen, ist die mögliche Verbindung zwischen Richterin Perrine Robert und dem damaligen Generalstaatsanwalt am Berufungsgericht, Marc Robert. Sollte eine solche Beziehung bestehen, würde dies das Berufungsgericht weiter belasten, da es seine Pflichten vernachlässigt hätte, insbesondere angesichts seines Wissens um die Lügen des der Prozesskostenhilfe zugewiesenen Anwalts in meinem Fall. Meine Vermutung, die auf begrenzten Belegen beruht, ist, dass Marc Robert möglicherweise mit Perrine Robert verwandt ist, etwa als deren Schwiegervater. Obwohl dies spekulativ ist (ich schätze die Wahrscheinlichkeit auf etwa 10 %) und auf dürftigen Informationen beruht, ist es eine Spur, die angesichts der dramatischen Natur dieses Falls nicht ignoriert werden kann. Jeder mögliche Zufall und jede Verbindung muss gründlich geprüft werden, um die Wahrheit hinter diesem schweren Fehlurteil aufzudecken.
(105) Nach dem, was man nur als justizielle Farce und Scheinprozess bezeichnen kann, war ich von dem gesamten System der Prozesskostenhilfe enttäuscht, das ich ohnehin schon als durch und durch ineffektiv empfand. Trotz dieser Enttäuschung beantragte ich Prozesskostenhilfe für das Berufungsverfahren. Rückblickend erkenne ich nun die Bedeutung dieses Schritts, da er die systemischen Probleme innerhalb des Justizsystems weiter offenlegte. Erwartungsgemäß wurde mein Antrag auf Prozesskostenhilfe im Berufungsverfahren abgelehnt, wiederum aufgrund eines weiteren Falls des schweren Verbrechens « faux en écriture publique » – der bewussten Fälschung, Verfälschung, Manipulation und Veränderung einer amtlichen gerichtlichen Urkunde. In diesem Fall wurde ein Datum innerhalb des Justizsystems manipuliert, um fälschlich anzuzeigen, dass mein Antrag zu spät eingereicht worden sei, was offensichtlich unwahr war und ein weiteres schweres Vergehen darstellt.
(106) Während dieses Muster schwerer Verbrechen des « faux en écriture publique » (der Fälschung, Verfälschung, Manipulation und Veränderung gerichtlicher, rechtlicher, öffentlicher Urkunden oder Entscheidungen) nicht auf meinen Fall gegen McDonald’s Corporation beschränkt ist, wird es in diesem Zusammenhang besonders gravierend. Die Schwere der mutmaßlichen Verbrechen von McDonald’s – darunter erhebliche Betrügereien, die eine breite Bevölkerungsgruppe treffen, einschließlich Kinder, und grenzüberschreitende Geldwäsche mit langfristig nachteiligen wirtschaftlichen Folgen – macht solche „Fehler“ absolut unhaltbar. Dies sind keine bloßen Versehen, sondern ein beständiges Muster schwerer Verbrechen, die offenbar, wenn auch inoffiziell, von der höchsten Ebene französischer Amtsträger und Magistrate gedeckt werden. Dies wirft erhebliche Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit gewählter Amtsträger auf, gerecht zu regieren und das Recht zu wahren. Meine Rechte, wie sie durch die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) geschützt sind, sind nicht verhandelbar und müssen unabhängig von politischen Erwägungen oder Auswirkungen gewahrt werden.
(107) Als ich 2018 die Entscheidung erhielt, meine Prozesskostenhilfe für das Berufungsverfahren abzulehnen, mit der Begründung dieses schweren Verbrechens « faux en écriture publique » (der Fälschung, Verfälschung, Manipulation und Veränderung einer gerichtlichen, rechtlichen, öffentlichen Urkunde oder Entscheidung), und zeitgleich mit der Zurückweisung der fünf Beschwerden, die ich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht hatte, geriet ich in tiefe Verzweiflung. Die andauernde seelische Qual und das Gefühl der Ungerechtigkeit waren überwältigend. Die fortgesetzte Verweigerung von Gerechtigkeit, verschärft durch die offensichtliche Mitschuld des Justizsystems an diesen Verfehlungen, trieb mich in die tiefsten Abgründe der Hoffnungslosigkeit.
(108) Zwischen 2018 und Anfang 2019 wandte ich mich unermüdlich an verschiedene hochrangige französische Amtsträger und Magistrate, darunter so prominente Persönlichkeiten wie Präsident Macron, um die alarmierenden Fälle der schweren Verbrechen von „faux en écriture publique“ (der Fälschung, Verfälschung, Manipulation und Veränderung gerichtlicher, rechtlicher, öffentlicher Urkunden oder Entscheidungen) innerhalb der französischen Justiz offenzulegen. Meinen Mitteilungen lagen unbestreitbare Beweise bei, etwa nicht übereinstimmende Daten auf amtlichen Dokumenten, die die Manipulation und Verfälschung auf bestimmten Ebenen der Justiz eindeutig belegen. Die Zahl der Beispiele, die ich besitze, ist beträchtlich, doch ich werde darauf verzichten, jeden Fall im Einzelnen darzustellen, angesichts der Dringlichkeit des vorliegenden Antrags.
(109) Im Frühjahr und Sommer 2019 richtete ich meine Aufmerksamkeit auf Cédric Villani, ein angesehenes Mitglied des französischen Parlaments (Assemblée Nationale) und Träger der Fields-Medaille, einer Auszeichnung, die im Bereich der Mathematik dem Nobelpreis gleichwertig ist. Angesichts der weitverbreiteten Natur des « faux en écriture publique » (der Fälschung, Verfälschung, Manipulation und Veränderung gerichtlicher, rechtlicher, öffentlicher Urkunden oder Entscheidungen), das ich dokumentiert hatte, war ich der Auffassung, dass es in seiner parlamentarischen Verantwortung lag, das Handeln der Regierung zu überwachen. Ich hob insbesondere einen Aspekt der mutmaßlichen Betrügereien von McDonald’s France aus dem Jahr 2011 hervor: das böswillige Massenmarketing-Schema, das eine Chance von 1 zu 4 auf einen sofortigen Gewinn versprach. (Zur Erinnerung: McDonald’s hat Dutzende Millionen Verbraucher belogen und betrogen; die tatsächliche Gewinnwahrscheinlichkeit betrug in Wahrheit 1 zu 8.)
(110) August 2019: [SELBSTZENSIERT: In Übereinstimmung mit möglichen Verpflichtungen aus dem [REDACTED] und anderen anwendbaren rechtlichen Rahmenbedingungen sehe ich mich gezwungen, ein zentrales Detail auszulassen, das die vorliegende Anfrage auf einstweilige Maßnahmen maßgeblich betrifft. Diese Entscheidung erfolgt vorsichtshalber, um unbeabsichtigte Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zu vermeiden, insbesondere solche, die [REDACTED] und [REDACTED] betreffen.]
(111) Das Büro von Villani reagierte zunächst positiv und bekundete die Bereitschaft zu helfen. Es wurde jedoch deutlich, dass seine Aufmerksamkeit geteilt war, da er sich auf seinen Bürgermeisterwahlkampf in Paris vorbereitete. Dieser politische Ehrgeiz überlagerte offenbar seine Verpflichtungen als Parlamentarier. Um das öffentliche Bewusstsein für die andauernde Straflosigkeit zu schärfen, mit der McDonald’s agierte, registrierte ich die Domainnamen CedricVillani.com und CedricVillani.fr, ähnlich wie bei meinem Vorgehen gegenüber anderen Amtsträgern.
(112) Der Start der Website (archiviert unter https://archive20210730.cedricvillani.fr) wurde mit ernsthaften Drohungen beantwortet, ausgesprochen von Villanis Kommunikationsdirektor Philippe Mouricou. Der Druck, dem ich durch Mouricou ausgesetzt war, war erheblich; er deutete sogar rechtliche Schritte gegen mich an, obwohl ich den inoffiziellen Charakter der Website wiederholt klargestellt hatte. Diese Reaktion verdeutlichte nur die Schwierigkeiten, denen ich bei meinem Bemühen ausgesetzt war, diese justiziellen Verfehlungen ans Licht zu bringen.
(113) Philippe Mouricous Vorwurf, ich wendete Methoden an, die denen von McDonald’s ähnelten, indem ich angeblich Cédric Villani unter Druck setzte, bereitete mir erhebliche Sorgen. Er deutete an, dass McDonald’s möglicherweise Einfluss auf einen gewählten französischen Amtsträger ausgeübt haben könnte. Dieser Verdacht erhält weitere Glaubwürdigkeit, wenn man die Enthüllungen im Buch „I Sold My Soul to McDonald’s“ (ein sehr zutreffender und aufschlussreicher Buchtitel in Anlehnung an die Redewendung, seine Seele dem Teufel zu verkaufen) von Jean-Pierre Petit, dem früheren CEO von McDonald’s France, berücksichtigt. In diesem Buch rühmt sich Petit des Einflusses von McDonald’s auf französische Politiker und ihrer Fähigkeit, die französische Assemblée Nationale (das Unterhaus des bikameralen französischen Parlaments) zum Schweigen zu bringen. Solche Eingeständnisse sind alarmierend und deuten auf tief verwurzelte Korruption hin.
(114) Interessanterweise scheint Petits Buch zudem unbeabsichtigt Verstöße gegen den Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) einzuräumen, ein Punkt, den ich in meinem Bericht über die Straftaten, der dem FBI vorgelegt werden soll, näher ausgeführt habe.
(115) Nach den Drohungen des Kommunikationsdirektors von Villani und seiner fehlerhaften Berufung auf die Gewaltenteilung als Begründung für Villanis Untätigkeit bei diesen schweren Verbrechen wandte ich mich an den französischen Antikorruptionsverein Anticor. Ich erkundigte mich nach den gesetzlichen Pflichten gewählter französischer Amtsträger, Straftaten anzuzeigen, von denen sie Kenntnis erlangen. Am 27. September 2019 war die Antwort von Anticor eindeutig: Ja, französische gewählte Amtsträger haben tatsächlich eine gesetzliche Pflicht, solche Straftaten anzuzeigen. Anticor wies außerdem freiwillig auf eine weitere einschlägige Vorschrift hin, wonach das Unterlassen der Anzeige schwerer Verbrechen selbst eine Straftat darstellt. Dies bezieht sich wahrscheinlich auf die Fälle von « faux en écriture publique » (der Fälschung, Verfälschung, Manipulation und Veränderung gerichtlicher, rechtlicher, öffentlicher Urkunden oder Entscheidungen), die ich seit 2018 in meinen Mitteilungen an französische Amtsträger hervorgehoben hatte, von denen viele in Kopie an die Experten von Anticor gingen. Ihre Antworten und die von mir vorgelegten Beweise führten sie vermutlich zu dieser Schlussfolgerung und legten den weitverbreiteten und systematischen Charakter dieser Urkundenfälschungen offen.
(116) Am 27. September 2019 unternahm ich den entscheidenden Schritt, die klärende Antwort von Anticor direkt an Herrn Cédric Villani, Mitglied des französischen Parlaments, weiterzuleiten, mit folgender Nachricht, die ich wörtlich aus dem Englischen übersetze:
„An Herrn Cédric Villani, Abgeordneter des Départements Essonne (5. Wahlkreis)
Sehr geehrter Herr Villani,
Ich bin wiederholtem Druck und kaum verhüllten Drohungen durch Ihren Kommunikationsdirektor, Herrn Philippe Mouricou, ausgesetzt gewesen.
Infolge dieser Vorfälle habe ich mich entschieden, beim Entwurf und bei der Einreichung eines Antrags auf einstweilige Maßnahmen beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (Artikel 39 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs) vorübergehend Selbstzensur zu üben.
In einem unserer Austausche behauptete Herr Mouricou, er wisse nicht, ob Artikel 40 der Strafprozessordnung (CPP) für gewählte Amtsträger gilt. Ich habe diese Frage an Anticor gerichtet. Deren Antwort ist unten wiedergegeben.
Mit freundlichen Grüßen,
Vincent Le Corre
[Und ich habe Herrn Villani die E-Mail des französischen Antikorruptionsvereins Anticor weitergeleitet]“
(117) Ich habe Anticors Antwort außerdem öffentlich im Internet zugänglich gemacht.
(118) Interessanterweise geschah laut einem Artikel des Wall Street Journal die Untersuchung gegen Steve Easterbrook, den früheren CEO von McDonald’s Corporation, etwa eine Woche, nachdem ich Anticors Antwort an Villani weitergeleitet und online veröffentlicht hatte. Dieser zeitliche Zusammenhang legt eine mögliche Korrelation zwischen diesen Ereignissen nahe und unterstreicht die Wirkung und Reichweite meiner Bemühungen, diese Missstände ans Licht zu bringen.
(119) Zuvor hatte ich Steve Easterbrook, den damaligen CEO von McDonald’s Corporation, öffentlich beschuldigt, ein Wirtschaftsverbrecher zu sein. Ich hatte die Führungskräfte von McDonald’s wiederholt auf ihre andauernden kriminellen Aktivitäten hingewiesen, doch ohne Erfolg. Der umfassende Tatbericht, den ich zur Veröffentlichung im Internet vorbereite, untermauert diese Vorwürfe mit überzeugenden Belegen. Ich kann dem Gericht einen 81-seitigen Entwurf dieses Berichts zur Prüfung vorlegen.
(120) Während dieser turbulenten Zeit erlitt ich jedoch einen weiteren Rückschlag, als ein Artikel im „Brain Magazine“ mich öffentlich bloßstellte. Diese ungerechtfertigte Kritik verstärkte die jahrelange Belastung und die psychische Folter, die ich durch die französischen Behörden erlitten hatte, und hinterließ mich verzweifelt. Der Zeitpunkt und die Art dieses Artikels lassen mich vermuten, dass er ein strategischer Schritt gewesen sein könnte, um meinen Hilferuf auf meiner Website zum Schweigen zu bringen, insbesondere meine Bitte an Cédric Villani. Angesichts Villanis mathematischer Expertise als Träger der Fields-Medaille hätte er meine Vorwürfe massenhafter Marketing-Betrügereien durch McDonald’s mathematisch und damit zweifelsfrei mit einer Sicherheit von 100 % bestätigen können.
(121) Interessanterweise hatte sich ein ähnlicher Vorfall einige Jahre zuvor bei L’Express ereignet, einem bekannten französischen Magazin, das einen Artikel über meinen Zivilprozess gegen McDonald’s France und die Betrugsvorwürfe veröffentlichen wollte. Der Beitrag war zur Veröffentlichung vorgesehen, wurde jedoch von der obersten Redaktionsleitung des Magazins kurzfristig gestoppt, möglicherweise, wie ich vermute, aufgrund von Druck seitens McDonald’s. Ein solcher Artikel während des Gerichtsverfahrens hätte die Dysfunktionen des französischen Justizsystems ans Licht bringen und möglicherweise verhindert, dass die Richter fälschlich behaupteten, ein kontradiktorisches Verfahren sei eingehalten worden.
(122) Anfang November 2019 wurde Steve Easterbrook, dem ich seit langem Wirtschaftskriminalität vorwarf, plötzlich von McDonald’s Corporation entlassen. Der offizielle Grund für seine Kündigung erschien mir damals unglaubwürdig und erscheint mir auch heute noch unglaubwürdig. Möglicherweise habe ich aus jener Zeit einen Beweis aufbewahrt, einen Screenshot eines Finanzanalysten, der sich auf die Restaurantbranche spezialisiert hat und nahelegt, dass das PR-Team von McDonald’s diese Darstellung möglicherweise orchestriert hat. Der Zugang zu einigen meiner Beweise ist derzeit aufgrund schwerer Zensur durch Big-Tech-Unternehmen eingeschränkt, von denen viele finanzielle Verbindungen zu McDonald’s und seinen Tochtergesellschaften haben. Infolgedessen wurden die meisten meiner Konten gesperrt, weil ich die Wahrheit sage.
(123) September 2019 bis Januar 2020: mehrere Ereignisse => [SELBSTZENSIERT: In Übereinstimmung mit möglichen Verpflichtungen aus dem [REDACTED] und anderen anwendbaren rechtlichen Rahmenbedingungen sehe ich mich gezwungen, ein zentrales Detail auszulassen, das die vorliegende Anfrage auf einstweilige Maßnahmen maßgeblich betrifft. Diese Entscheidung erfolgt vorsichtshalber, um unbeabsichtigte Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zu vermeiden, insbesondere solche, die [REDACTED] und [REDACTED] betreffen.]
(124) Im September 2021 erfuhr ich von einer entscheidenden Information, die mir bis dahin völlig unbekannt war: Etwa zur selben Zeit wie die Entlassung von Steve Easterbrook bei McDonald’s Corporation Anfang November 2019 wurde mein Bruder von der französischen Polizei vernommen. Diese Erkenntnis war für mich vollkommen neu, und ich versichere dies unter Eid und unter Strafandrohung für Meineid. Bis zu jenem Moment im September 2021 hatte ich nicht die geringste Kenntnis von dieser Vernehmung. Das genaue Datum der Vernehmung ist mir unklar, doch ich verstehe, dass sie Anfang November 2019 stattfand. Dieser Vorfall hatte eine tiefgreifende und einschüchternde Wirkung auf meine Familie in Frankreich, die sich bei mehr als einer Gelegenheit bedroht fühlte. Meinem Bruder wurde nach Berichten von der Polizei gesagt, es sei ein Glück, dass er der Vorladung nachgekommen sei, da er andernfalls in seiner Wohnung verhaftet worden wäre. Dies beruht auf meinem Verständnis der Ereignisse, wie sie mir später erklärt wurden.
(125) Hinsichtlich der Entlassung von Herrn Easterbrook bleibe ich skeptisch gegenüber dem offiziellen Grund, der für seine Kündigung angegeben wurde: einvernehmliche Beziehung. Meine gründliche Kenntnis des Zeitablaufs der kriminellen Aktivitäten von McDonald’s und ihrer Art lässt mich diese Erklärung in Frage stellen. Auch wenn es die offiziell genannte Begründung ist, glaube ich, dass sie als bequeme Deckung für gravierendere Probleme diente. Es ist eine überprüfbare Tatsache, die durch mathematische Belege gestützt wird, dass McDonald’s über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, ein Muster racketeeringartiger Aktivitäten im Sinne von 18 U.S. Code § 1961 (5) betrieben hat. Die Verbrechen des vorsätzlichen Begehens erheblicher Betrügereien, die sich gegen verschiedene Bevölkerungsgruppen richteten, darunter Kinder, sowie die Geldwäsche sind zweifellos schwerwiegender als die Folgen einer einvernehmlichen Beziehung. Die öffentliche Darstellung von McDonald’s konnte ihre langjährigen betrügerischen Aktivitäten und Geldwäschegeschäfte schlicht nicht einräumen, eine Wahrheit, die parallel zur offiziellen Darstellung liegt.
(126) Im Januar 2020 schrieb ich Cedric Villani per E-Mail, als Nachfassen zu meiner früheren Mitteilung über meine Absicht, beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) einstweilige Maßnahmen zu beantragen. Dieses Mal informierte ich ihn über meine bevorstehende förmliche Inverzugsetzung (« mise en demeure »), unter Berufung auf Artikel 431-1 des französischen Strafgesetzbuchs (Code pénal), der die Meldung schwerer Straftaten vorschreibt. In meiner Mitteilung betonte ich die Schwere der Lage und hob die offenkundige Missachtung des Rechtsstaatsprinzips durch hochrangige Magistrate hervor, die sich die Freiheit genommen hatten, eigene Gesetze zu schaffen. Ich verwies auf Erkenntnisse des französischen Rechtsprofessors Yves Strickler und betonte das wiederkehrende Muster des schweren Verbrechens „faux en écriture publique“ (die Fälschung/Verfälschung/Urkundenfälschung/Veränderung eines rechtlichen/öffentlichen/amtlichen/gerichtlichen Dokuments oder Beschlusses). Ich äußerte Zweifel an der Integrität des Pariser Staatsanwalts (« procureur de la République ») Rémy Heitz, den ich zuvor über diese Unregelmäßigkeiten informiert hatte, und äußerte Bedenken über seine mögliche Untätigkeit.
(127) Innerhalb von weniger als 55 Minuten nach dem Absenden dieser E-Mail erhielt ich eine Vorladung der französischen Polizei. Diese schnelle Reaktion war aus mehreren Gründen bedeutsam:
(128) A) [SELBSTZENSIERT: In Übereinstimmung mit möglichen Verpflichtungen aus dem [REDACTED] und anderen anwendbaren rechtlichen Rahmenbedingungen sehe ich mich gezwungen, ein zentrales Detail auszulassen, das die vorliegende Anfrage auf einstweilige Maßnahmen maßgeblich betrifft. Diese Entscheidung erfolgt vorsichtshalber, um unbeabsichtigte Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zu vermeiden, insbesondere solche, die [REDACTED] und [REDACTED] betreffen.]
(129) B) Der Zeitpunkt ließ mich misstrauisch werden. Zunächst dachte ich, Villani könnte mich bei der Polizei angezeigt haben, doch sein Kommunikationsdirektor Philippe Mouricou versicherte mir, dass sie nicht beteiligt waren. Sollte dies zutreffen, würde das bedeuten, dass ich einer illegalen Überwachung unterlag, ein schwerwiegender Vorwurf.
(130) C) Diese Maßnahme behinderte eindeutig mein Recht auf individuelle Beschwerde und erzeugte eine abschreckende Wirkung auf meine Bemühungen, Gerechtigkeit zu erlangen.
(131) In der ausführlichen E-Mail an Herrn Villani, Philippe Mouricou und Valentine Roux legte ich mehrere Fälle des schweren Verbrechens « faux en écriture publique » (der Fälschung, Verfälschung, Manipulation und Veränderung eines rechtlichen, öffentlichen, amtlichen oder gerichtlichen Dokuments oder einer Entscheidung) mit konkreten Beispielen dar. Ich wies auf die gefährliche Präzedenzwirkung hin, die Magistrate schufen, indem sie Gesetze erfanden und damit die Befugnisse des französischen Parlaments an sich rissen. Ich erinnerte ihn an die gesetzliche Pflicht nach Artikel 434-1 des französischen Strafgesetzbuchs, schwere Verbrechen anzuzeigen, bekräftigt durch die Informationen des französischen Antikorruptionsvereins Anticor. Mein Ziel war es, den EGMR förmlich auf die schweren Verstöße Frankreichs hinzuweisen, da sich das französische Justizsystem als grundlegend fehlerhaft und nicht vertrauenswürdig erwiesen hatte.
(132) Weniger als eine Stunde später, um 21:58 Uhr (chinesische Normalzeit, GMT+8), erhielt ich eine Vorladung der französischen Polizei als « mis en cause » (Beschuldigter), eine haltlose und unsinnige Anschuldigung. Die statistische Unwahrscheinlichkeit, dass die Polizei meine E-Mail-Adressen und den Zeitpunkt der Vorladung so genau erraten hat, unmittelbar nach meiner E-Mail an Villani, deutet auf Überwachung und nicht auf Zufall hin. Herr Mouricous spätere E-Mail vom 22. Januar bestätigte ihre Nichtbeteiligung an dieser Polizeiaktion.
(133) Im September 2021 kam eine neue Erkenntnis ans Licht. Angeblich hatte ich einen Cyberangriff auf die französische Polizei durchgeführt, indem ich das Postfach eines Polizeibeamten überflutete, ein Vorwurf, den ich mit Nachdruck zurückweise. Diese Anschuldigung könnte auf einem technischen Fehler beruhen, falls meine E-Mails illegal überwacht und automatisch an den Beamten weitergeleitet wurden und so eine E-Mail-Schleife entstand. Auch wenn dies reine Spekulation ist, versichere ich meine Unschuld hinsichtlich jedes behaupteten Cyberangriffs und betone die Rechtswidrigkeit jeglicher Überwachung meiner Person durch französische Behörden.
(134) Während all dieser Vorfälle habe ich mich bemüht, einen der bedeutendsten Betrugsfälle der Geschichte ans Licht zu bringen, und mich dabei an Integrität sowie an rechtliche und ethische Maßstäbe gehalten. Die unverhältnismäßige und fragwürdige Reaktion der französischen Behörden bestärkt mich nur in meinem Entschluss, Gerechtigkeit und Transparenz einzufordern.
(135) Hervorzuheben ist zudem die Verletzung der Souveränität Chinas in dieser Angelegenheit. Die direkte Vorladung durch die französische Polizei, die mich als rechtmäßig ansässigen Daueraufenthalter der Volksrepublik China (V.R.China) betraf, verstieß gegen internationale Gepflogenheiten. Das ordnungsgemäße Verfahren hätte verlangt, eine solche Vorladung über das chinesische Justizministerium zu koordinieren, unter Achtung der Souveränität und der Rechtsverfahren meines Wohnsitzlandes.
(136) Meine Entscheidung, der Vorladung der Polizei nicht Folge zu leisten, wurde durch mehrere gewichtige Gründe beeinflusst:
(137) A. Wahrgenommene Bedrohung: Der wichtigste Grund war ein greifbares Gefühl der Bedrohung. Obwohl ich damals noch nicht wusste, dass die mutmaßlich kriminelle Nicole Belloubet Strafanzeige gegen mich erstattet hatte, fühlte ich mich durch die Art der Vorladung und mein Verständnis der Rechtsvorschriften zur Behinderung eingeschüchtert. Dies wurde der französischen Polizei mitgeteilt, verbunden mit dem Hinweis, dass das Vorgehen unangemessen sei.
(138) B. Finanzielle Zwänge: Die finanzielle Belastung, kurzfristig nach Frankreich zu reisen, war damals untragbar. Flugpreise für solche kurzfristigen Reisen sind unverhältnismäßig hoch und stellten für mich eine unüberwindbare finanzielle Hürde dar.
(139) C. Gesundheits- und Sicherheitsbedenken: Das Auftreten von COVID-19 in China verlieh der Lage eine erhebliche zusätzliche Komplexität. Die Warnungen der französischen Botschaft, öffentliche Orte zu meiden, einschließlich Bahnhöfen und Verkehrsknotenpunkten, unterstrichen die damit verbundenen Gesundheitsrisiken. Im Einklang mit diesen Warnungen und mit Blick auf Gesundheit und Sicherheit war es klug, internationale Reisen zu vermeiden, insbesondere in einer Region, die zunehmend von der Pandemie betroffen war.
(140) Zusammenfassend war meine Entscheidung, die Vorladung zu ignorieren, eine maßvolle Reaktion, die die Unregelmäßigkeiten im Vorladungsverfahren, meine persönliche Sicherheit, meine finanziellen Einschränkungen und die sich entfaltende öffentliche Gesundheitskrise berücksichtigte. Meine Handlungen zeugten in keiner Weise von einer Missachtung rechtlicher Pflichten, sondern waren ein vorsichtiger Umgang mit einer beispiellosen und sensiblen Situation.
(141) Darüber hinaus möchte ich, falls ich dies hinzufügen darf: Zur Zeit dieser Ereignisse war mein Vertrauen in die Integrität und Autorität des französischen Justizsystems tief erschüttert. Die wiederkehrenden Fälle des schweren Verbrechens „faux en écriture publique“ – das Verfälschen, Fälschen, Manipulieren oder Verändern rechtlicher, öffentlicher, amtlicher oder gerichtlicher Dokumente – deuten auf ein zutiefst beunruhigendes Muster hin. Diese Praxis, inoffiziell, aber offenbar stillschweigend geduldet von höchster Stelle aus Politik und Magistratur, zeigt in aller Deutlichkeit ein systemisches Versagen innerhalb des Justizverfahrens.
(142) Angesichts dieser Umstände bin ich der Überzeugung, dass das französische Justizsystem in einigen Fällen und für einige Personen zwar wirksam arbeiten mag, mir gegenüber jedoch in grundlegender Weise versagt hat. Die zahlreichen und wiederholten Verstöße gegen die Rechtsethik und das Verfahren, auf die ich gestoßen bin, sind keine Einzelfälle, sondern Anzeichen systemischer Mängel, die die Grundlagen der Gerechtigkeit untergraben.
(143) Solange diese gravierenden Probleme nicht gelöst sind, vertrete ich die Auffassung, dass das französische Justizsystem in seinem gegenwärtigen Zustand keine legitime Autorität über mich besitzt. Dieser Vertrauensverlust ist nicht nur eine persönliche Haltung, sondern spiegelt die schweren Mängel des Systems wider. Die Bedeutung dieser Angelegenheit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, insbesondere im Zusammenhang mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Es ist entscheidend, dass der Gerichtshof den Ernst der Lage und die anhaltenden Herausforderungen innerhalb des französischen Justizrahmens anerkennt.
(144) Das französische Justizsystem ist, wie ich es erfahren und beobachtet habe, nicht nur fehlerhaft – es ist grundlegend zerrüttet, zumindest für jene, die sich keine rechtliche Vertretung leisten können. Die andauernden Verletzungen und Fehlurteile, die ich erlitten habe, sind der Beweis für ein System, das dringend einer Reform und Rechenschaftspflicht bedarf. Ich hoffe inständig, dass die Offenlegung dieser Missstände zu einer dringend notwendigen grundlegenden Erneuerung des Systems beiträgt und dessen Integrität und den Auftrag wiederherstellt, faire und unparteiische Gerechtigkeit zu gewährleisten.
(145) Angesichts meiner Erfahrungen und der herrschenden Umstände: Wie könnte ich der Fairness und Wirksamkeit der Rechtsvertretung durch das System der Prozesskostenhilfe in Frankreich überhaupt vertrauen? Diese Frage ist nicht bloß rhetorisch; sie gründet auf einer tief verwurzelten Überzeugung, die ich jenseits jeden vernünftigen Zweifels vertrete, über die vollständige Wirkungslosigkeit der Prozesskostenhilfe-Vertretung in meinem Fall.
(146) Meine Skepsis geht über die Frage der Vertretung hinaus. Die wiederholten Fälle des schweren Verbrechens « faux en écriture publique » (Fälschung öffentlicher Urkunden) – der bewussten Manipulation und Verfälschung amtlicher Dokumente – haben mein Vertrauen in das gesamte Justizsystem unwiederbringlich untergraben. In einem solchen Klima, in dem die Unantastbarkeit von Rechtsdokumenten regelmäßig untergraben wird, fühlt sich jede Begegnung mit dem System an wie der Gang in eine Falle. Kann man unter diesen Umständen vernünftigerweise Fairness und Gerechtigkeit erwarten?
(147) Dieses Misstrauen wird durch einen bestimmten Vorfall aus der Zeit, als ich noch in Frankreich lebte, weiter verstärkt: meine rechtswidrige Festnahme und nicht dokumentierte Haft auf der Polizeiwache in Rosny-sous-Bois. Diese Haft war nicht nur ungerechtfertigt und rechtswidrig, sondern meines Wissens wurde sie auch zweckdienlich nicht protokolliert. Dieser Vorfall, dem nach meinem Verdacht ein weiterer Fall des schweren Verbrechens « faux en écriture publique » (Fälschung, Urkundenfälschung, Manipulation oder Veränderung einer rechtlichen/öffentlichen/amtlichen/gerichtlichen Urkunde/Entscheidung) folgte, ist kein Einzelfall. Er ist leider einer von vielen Vorfällen, die das Bild eines Systems zeichnen, das gefährlich nahe an den Autoritarismus geraten ist.
(148) WICHTIGER HINWEIS zur nicht dokumentierten Haft: Auch wenn ich zwei der fünf Fälle, die ich 2018 beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) eingereicht hatte, beiseitegelegt habe, ist es entscheidend, einen bestimmten Vorfall zu erwähnen, der mit einem dieser Fälle zusammenhängt. Dieser Vorfall betrifft meine nicht dokumentierte Haft auf der Polizeiwache in Rosny-sous-Bois in Frankreich, eine Erfahrung, die auf alarmierende Weise auf die systemischen Probleme hinweist, mit denen ich konfrontiert war.
(149) Um die Schwere einer nicht dokumentierten Haft einzuordnen, verweise ich auf Philip Leachs „Taking a Case to the European Court of Human Rights“, vierte Auflage. In Randnummer 6.226 hebt Leach hervor, dass „nicht dokumentierte Haft durch den Staat als ‚vollständige Negation‘ der Garantien des Artikels 5 und folglich als ‚besonders schwerwiegende Verletzung‘ eingestuft wurde“ […]. Diese Aussage eines angesehenen Rechtswissenschaftlers unterstreicht die Schwere meiner Erfahrung und die weiterreichenden Folgen für die Menschenrechte in Frankreich.
(150) Der Vorfall in Rosny-sous-Bois ist nicht nur eine isolierte Anomalie; er ist Teil eines beunruhigenden Musters, das ein besorgniserregendes Bild Frankreichs als halbautoritäres Regime zeichnet. Diese Wahrnehmung ist nicht unbegründet, sondern stützt sich auf konkrete Erfahrungen und auf ein Muster des schweren Verbrechens « faux en écriture publique » (Fälschung, Urkundenfälschung, Manipulation oder Veränderung einer rechtlichen/öffentlichen/amtlichen/gerichtlichen Urkunde/Entscheidung), dem ich persönlich begegnet bin.
(151) Angesichts der Schwere meiner Vorwürfe gegen McDonald’s – einen Konzern, der nach meiner Behauptung als einer der einflussreichsten Wirtschaftskriminellen der Welt agiert – sowie der Verbindungen zwischen McDonald’s und der französischen Polizei und der Beteiligung hochrangiger Richter und Politiker ist meine Vorsicht nicht nur gerechtfertigt, sondern notwendig. Die mathematische Beweisbarkeit vieler Betrügereien in Verbindung mit der fragwürdigen Integrität des französischen Justizverfahrens erfordert ein erhöhtes Maß an Wachsamkeit und Skepsis.
(152) Vor diesem Hintergrund ist meine Zurückhaltung, dem französischen Rechtssystem zu vertrauen, insbesondere in Bezug auf diesen Fall, sowohl rational als auch begründet. Die Episode der nicht dokumentierten Haft, obwohl sie nichts mit dem McDonald’s-Fall zu tun hat, ist dennoch eine deutliche Mahnung an die möglichen Risiken und Herausforderungen für Menschen, die es wagen, sich mächtigen Konzernen innerhalb eines Systems zu stellen, das auf verschiedenen Ebenen kompromittiert zu sein scheint.
(153) Fahren wir fort.
(154) [SELBSTZENSIERT: In Übereinstimmung mit möglichen Verpflichtungen gemäß dem [REDACTED] und anderen anwendbaren Rechtsrahmen bin ich gezwungen, ein entscheidendes Detail wegzulassen, das für diesen Antrag auf einstweilige Maßnahmen von zentraler Bedeutung ist. Diese Entscheidung wird aus Vorsicht getroffen, um unbeabsichtigte Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zu vermeiden, insbesondere solche, die [REDACTED] und [REDACTED] betreffen.]
(155) Im September 2021 musste ich zu meinem Schock feststellen, dass ich möglicherweise eine Person von Interesse (Person of Interest) für die französischen Behörden war oder noch bin. Diese Erkenntnis kam, als mir meine Eltern mitteilten, dass die französische Polizei meinen Bruder etwa Anfang November 2019 vorgeladen und vernommen hatte, zeitgleich mit der Entlassung des früheren CEO der McDonald’s Corporation. Ich versuchte sofort, den beteiligten französischen Polizeibeamten zu kontaktieren, um weitere Informationen zu erhalten. Zu meinem Erstaunen erfuhr ich, dass eine Strafanzeige gegen mich von der früheren Justizministerin und mutmaßlichen Straftäterin Nicole Belloubet erstattet worden war. Die Anzeige sollte angeblich Identitätsdiebstahl betreffen, und zwar im Zusammenhang mit meiner Errichtung einer nicht offiziellen Website, die die schweren Verbrechen der « faux en écriture publique » (Fälschung, Urkundenfälschung, Manipulation oder Veränderung einer rechtlichen/öffentlichen/amtlichen/gerichtlichen Urkunde/Entscheidung) im McDonald’s-Fall und in anderen Fällen aufdecken sollte.
(156) Darüber hinaus schien es, als hätten meine Bemühungen, den gewählten Amtsträger Cédric Villani vor den Betrügereien bei McDonald’s zu warnen, ebenfalls rechtliche Schritte gegen mich ausgelöst. Während des Telefonats im September 2021 mit der Kriminalpolizeibeamtin Annie Dénommé erklärte sie, nach ihrer Erinnerung habe Cédric Villani ebenfalls eine Strafanzeige gegen mich erstattet. Beamtin Dénommé, die ich heute als mutmaßlich in kriminelle Handlungen verwickelt betrachte, wies meine Behauptungen über das Muster schwerer Verbrechen der « faux en écritures » (Fälschung, Urkundenfälschung, Manipulation oder Veränderung einer rechtlichen/öffentlichen/amtlichen/gerichtlichen Urkunde/Entscheidung) zurück, obwohl sie keine Beweise zur Widerlegung meiner Behauptungen vorlegen konnte. Sie drohte deutlich, Strafanzeige gegen mich zu erstatten, falls ich ihr informative E-Mails schicken sollte, und warf mir vor, das Postfach eines anderen Beamten zu überlasten.
(157) Diese Situation ist alles andere als belanglos. Angesichts der Komplexität und Undurchsichtigkeit der Ereignisse sehe ich mich gezwungen, über den Ablauf der Geschehnisse zu spekulieren. Die im Januar 2020 erhaltene polizeiliche Vorladung war nicht nur bedrohlich, sondern auch rechtswidrig, angesichts meiner damals unmittelbar bevorstehenden Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), mit der ich das wiederkehrende Muster schwerer Verbrechen der « faux en écriture publique » (Fälschung, Urkundenfälschung, Manipulation oder Veränderung einer rechtlichen/öffentlichen/amtlichen/gerichtlichen Urkunde/Entscheidung) innerhalb des französischen Justizsystems aufzeigen wollte.
(158) Im Januar 2020 beschränkte sich meine Kommunikation mit der französischen Polizeibeamtin Valérie Bussone auf insgesamt fünf E-Mails. Vier davon richtete ich direkt an Beamtin Bussone, um die E-Mails weiterzuleiten, die ich an Cédric Villani geschickt hatte. Diese E-Mails schilderten den Druck und die Drohungen, die ich von seinem Kommunikationsdirektor Philippe Mouricou erhalten hatte. Die fünfte E-Mail enthielt Beamtin Bussone im Cc-Feld. Es ist unplausibel, dass eine so geringe Zahl von E-Mails als überlastend gelten und dadurch ihr Postfach blockiert haben könnte.
(159) Ich muss, wie bereits in dieser Zeitleiste erwähnt, klarstellen, dass ich stark vermute – ich glaube sogar über jeden vernünftigen Zweifel erhaben –, dass meine E-Mail-Kommunikation unter illegaler Überwachung stand. Die angebliche E-Mail-Überlastung könnte darauf hindeuten. Meine Theorie lautet: Falls meine E-Mails tatsächlich überwacht wurden, könnten meine Nachrichten an Herrn Villani automatisch und verdeckt an Beamtin Bussone weitergeleitet worden sein. Falls, wie von Beamtin Annie Dénommé angegeben, sowohl Nicole Belloubet als auch Cédric Villani tatsächlich Strafanzeigen gegen mich erstattet haben, ist denkbar, dass die Polizei meine Kommunikation besonders sorgfältig überwachte, zumal Nicole Belloubet als Justizministerin eine herausragende Rolle innehatte.
(160) Die einzige Erklärung, die ich mir für die angebliche E-Mail-Überlastung mit nur fünf E-Mails vorstellen kann, ist ein technischer Fehler, der möglicherweise auf Überwachungssoftware zurückgeht. Es könnte ein Szenario sein, in dem eine rekursive Schleife entstanden ist:
(161) - Ich sende eine E-Mail an Villani, die durch die Überwachung verdeckt kopiert und an Beamtin Bussone in Cc gesetzt wird.
(162) - Wenn ich eine E-Mail an Villani sende und Beamtin Bussone offen in Cc setze, könnte das Überwachungssystem diese E-Mail irrtümlich erneut an Bussone kopieren und in Cc setzen.
(163) - Dieser Vorgang könnte unbeabsichtigt eine rekursive, endlose Schleife erzeugen, die dieselbe E-Mail innerhalb kurzer Zeit mehrfach erneut versendet und möglicherweise Bussones Postfach überflutet.
(164) Diese Theorie ist zwar spekulativ, stellt aber derzeit die plausibelste Erklärung dar, die ich für den Vorfall anbieten kann, bei dem angeblich nur fünf E-Mails ein solches Problem verursacht haben. Sie deutet auf eine mögliche Fehlfunktion des Überwachungssystems hin und nicht auf eine absichtliche E-Mail-Flut meinerseits.
(165) Während der Vorwurf der E-Mail-Überlastung sachlich zutrifft und meine Theorie einer überwachungsbedingten rekursiven Schleife spekulativ ist, ist es entscheidend, auf die Unwahrscheinlichkeit hinzuweisen, dass die französische Polizei im Januar 2020 die genauen E-Mail-Adressen, die ich zur Kontaktaufnahme mit Herrn Villani benutzt hatte, zuverlässig hätte ermitteln können. Dieses Detail ist besonders bedeutsam, wenn man die Art meiner E-Mails an Villani betrachtet, die sich auf die betrügerischen Aktivitäten von McDonald’s Corporation und auf das Muster schwerer Verbrechen der « faux en écriture publique » (Fälschung, Urkundenfälschung, Manipulation oder Veränderung einer rechtlichen/öffentlichen/amtlichen/gerichtlichen Urkunde/Entscheidung) innerhalb der französischen Justiz konzentrierten.
(166) Ich hatte die französische Polizeibeamtin Annie Dénommé ausdrücklich auf die Fälle schwerer Verbrechen der « faux en écriture publique » (Fälschung, Urkundenfälschung, Manipulation oder Veränderung einer rechtlichen/öffentlichen/amtlichen/gerichtlichen Urkunde/Entscheidung) hingewiesen. Ihre Reaktion beziehungsweise das Ausbleiben einer Reaktion stellt möglicherweise eine unterlassene Anzeige eines schweren Verbrechens sowie einen Versuch der Zeugenbeeinflussung dar und verschärft die psychische Belastung für mich zusätzlich.
(167) Im Hinblick auf das Palermo-Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität (UNTOC, auch bekannt als Palermo-Konvention) stelle ich dem Gericht eine entscheidende Frage: Warum hat Frankreich keine rechtliche Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China in dieser Angelegenheit gesucht? Da die Vorladung mit dem McDonald’s-Fall zusammenhing und da in China verwandte Betrügereien stattfanden, erscheint eine transparente Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten logisch. Das Ausbleiben einer solchen Zusammenarbeit wirft die Frage auf, ob Frankreich versucht, bestimmte Tatsachen zu verschleiern oder bestimmte Interessen zu schützen.
(168) Im Jahr 2020 wandte ich mich erneut an das Federal Bureau of Investigation (FBI). Meine ersten Warnungen an das FBI, die bis ins Jahr 2015 zurückreichen, hatten auf mögliche Verstöße gegen den Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) hingewiesen sowie darauf, dass Betrügereien begangen wurden und das FBI die Implikationen der Geldwäsche hätte erkennen müssen. Allerdings schien dem FBI damals das volle Ausmaß dieser schwerwiegenden Angelegenheiten nicht vollständig bewusst zu sein. Da ich die Dringlichkeit und Schwere der Lage erkannte, beschloss ich, mich an die FBI-Außenstellen an den U.S.-Botschaften in Frankreich und China zu wenden. Angesichts meines derzeitigen Aufenthaltsorts in China war die FBI-Außenstelle an der U.S.-Botschaft in China der geeignetste und relevanteste Ansprechpartner für diese Mitteilungen.
(169) In meinen ausführlichen Gesprächen mit Mahonri Manjarrez, einem FBI-Sprachspezialisten an der U.S.-Botschaft in Frankreich, und Adam Rogalski, einem Assistant Legal Attaché an der U.S.-Botschaft in China, habe ich die betrügerischen Aktivitäten, die von McDonald’s Corporation begangen wurden, sorgfältig dargelegt.
(170) Am 11. März 2022 präsentierte ich dem FBI drei eindeutige und gut dokumentierte Fälle von Massenmarketing-Betrug, begangen von McDonald’s. Die besondere Schwere dieser Beispiele war so groß, dass sie bei gründlicher Untersuchung erhebliche Konsequenzen für das Unternehmen hätten haben können. Inwieweit das FBI diesen Hinweisen nachgegangen ist, ist mir jedoch unbekannt. Wäre eine ordnungsgemäße Untersuchung dieser Sachverhalte durchgeführt worden, bin ich überzeugt, dass die McDonald’s Corporation heute mit ernsthaften rechtlichen Konsequenzen konfrontiert wäre. Das Untätigbleiben oder das Ausmaß der Maßnahmen des FBI in dieser Hinsicht wirft ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Durchsetzung von Gesetzen auf, die solches Fehlverhalten von Unternehmen verhindern sollen.
(171) Am 11. März 2022 stellte ich dem FBI außerdem eine wichtige Bitte: die Echtheit meiner Behauptungen bei den chinesischen Behörden überprüfen zu lassen. Dies war ein heikler, aber notwendiger Schritt, angesichts meines Wohnsitzes in China und der schwierigen Natur der Zusammenarbeit mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden. Im Lichte des Palermo-Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität (UNTOC, auch Palermo-Konvention) erschien es logisch, dass die amerikanischen Behörden mit ihren chinesischen Pendants in dieser Angelegenheit zusammenarbeiten würden. Dieselbe Begründung sollte für die französischen Behörden gelten; internationale Zusammenarbeit ist bei grenzüberschreitender organisierter Kriminalität unerlässlich.
(172) Der Zeitablauf gewinnt besondere Bedeutung im Zeitraum zwischen September 2021 und Juli 2022. In dieser Zeit erhielt ich Hinweise, dass die französische Regierung einen schwerwiegenden Fehler im Umgang mit meinem Fall eingeräumt habe und beabsichtige, mir eine Geheimhaltungsvereinbarung (Non-Disclosure Agreement, NDA) anzubieten. Ich schilderte diese Entwicklung in einer E-Mail, die ich am 3. Februar 2023 um 17:34 (chinesische Normalzeit, GMT+8) an den Assistant Legal Attaché Adam Rogalski und an einen in China tätigen, in den USA ausgebildeten Anwalt sandte. Diese E-Mail beschrieb detailliert die Umstände und Gespräche, die mich zu der Erkenntnis über den Fehler Frankreichs und dessen anschließende Pläne führten. Die Implikation einer solchen Vereinbarung wirft, besonders in einem Fall dieser Größenordnung mit möglichen staatlichen Fehlern und unternehmerischem Fehlverhalten, zahlreiche Fragen nach den Motiven und Absichten hinter diesem mutmaßlichen Angebot der französischen Behörden auf.
(173) Hier ist ein Teil des Inhalts der E-Mail vom 3. Februar 2023 um 17:34 (chinesische Normalzeit, GMT+8):
„[HINWEIS AN DEN EGMR. DER ANFANG DER E-MAIL IST SELBSTZENSIERT: In Übereinstimmung mit möglichen Verpflichtungen gemäß dem [REDACTED] und anderen anwendbaren Rechtsrahmen bin ich gezwungen, ein entscheidendes Detail wegzulassen, das für diesen Antrag auf einstweilige Maßnahmen von zentraler Bedeutung ist. Diese Entscheidung wird aus Vorsicht getroffen, um unbeabsichtigte Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zu vermeiden, insbesondere solche, die [REDACTED] und [REDACTED] betreffen.]
Er ist es:
[REDACTED] [HINWEIS AN DEN EGMR. SELBSTZENSIERT: Aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich bestimmter Artikel des französischen Rechts, die in diesem Zusammenhang gelten könnten, habe ich mich entschieden, Vorsicht walten zu lassen und den Namen einer für diesen Antrag auf einstweilige Maßnahmen zentralen Person nicht zu nennen. Meine Entscheidung beruht auf einem vorsichtigen Ansatz, um mögliche rechtliche Verstöße gegen französisches Recht zu vermeiden, insbesondere solche, die [REDACTED]-Gesetze betreffen.]
[NAME DER PERSON: REDACTED]. Ich füge dieser E-Mail ein Bild von ihm bei (das von dieser Website).
[HINWEIS AN DEN EGMR. SELBSTZENSIERT: Aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich bestimmter Artikel des französischen Rechts, die in diesem Zusammenhang gelten könnten, habe ich mich entschieden, Vorsicht walten zu lassen und den Namen einer für diesen Antrag auf einstweilige Maßnahmen zentralen Person nicht zu nennen. Meine Entscheidung beruht auf einem vorsichtigen Ansatz, um mögliche rechtliche Verstöße gegen französisches Recht zu vermeiden, insbesondere solche, die [REDACTED]-Gesetze betreffen.]
Ich muss das Datum noch überprüfen, aber es war auf jeden Fall vor meiner Kontaktaufnahme mit Ihnen, sicher vor Juli 2022 … Jedenfalls erzählte er mir einmal von diesem McDonald’s-Fall, bei dem die französische Regierung eindeutig einen Fehler gemacht habe, und dass man mich bitten werde, einige Papiere zu unterschreiben, und dass das unter uns bleiben werde. Dabei machte er mit der Hand eine Geste in Richtung eines Tisches, an dem wir, einige Expats hier, darunter ein französisches Paar, zu sitzen pflegten. Ich hatte diese Geschichte vorher schon mit ihnen besprochen.
Hat er etwas gewusst, was ich nicht weiß? Hat er erwartet, dass ich etwas antworte? Was lässt ihn glauben, dass Frankreich wollte, dass ich das unterschreibe, was ich als Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) verstehe? Ich weiß es nicht.
Was die Aussage angeht, die französische Regierung habe einen Fehler gemacht: Ja, sicher, falls Frau Belloubet eine Strafanzeige gegen mich erstattet hat und man später erkannte, dass ich tatsächlich recht hatte, dann hat sie definitiv einen Fehler gemacht. Denn wenn dem nicht so ist, bedeutet das, dass Frankreich einen schweren Betrugs- und Geldwäschefall vertuscht, obwohl es seine europäischen Partner hätte warnen müssen, da der Betrug in anderen Ländern stattfand. Dieser Teil dessen, was dieser Franzose sagte, schockiert mich nicht.
Dass man mich bitten werde, eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) zu unterzeichnen, schockiert mich insofern nicht, als es seine Einbildung oder eine begründete Vermutung sein kann. Kein Problem.
Aber der Teil, dass es zwischen uns bleiben sollte, impliziert klar, dass ich mit niemand anderem sprechen sollte, und das ist nicht normal. Es tut mir leid, aber das ist nicht normal.Außerdem erinnere ich mich jetzt an eine andere Sache, die er erwähnte: den Grund, dass die französische Regierung McDonald’s nicht pleitegehen lassen kann, weil das zu viele Menschen betreffen würde.
Daher ist es, wie Sie sich vorstellen können, möglicherweise ein heikles Thema, da dieser Mann angeblich ein [REDACTED] ist. Woher würde er das wissen? Warum würde er mir das erzählen?
Außerdem habe ich meine SEC-Beschwerde eingereicht mit „Submission Number 16685-469-065-055 was submitted on Tuesday, November 15, 2022 at 12:51:36 PM EST“ (siehe Screenshot in der Anlage zu dieser E-Mail, „Screenshot 2023-02-03 at 16.36.06.png“). Am nächsten Tag, dem 16. November 2022, nahm dieser Franzose Kontakt zu mir auf und versuchte, die McDonald’s-Geschichte zu erwähnen (siehe angehängte Datei IMG_6739.jpg), obwohl wir lange nicht miteinander gesprochen hatten. Das mag Zufall sein, aber was er an dem Abend sagte, als wir uns persönlich trafen, ist einfach zu seltsam, zu ungewöhnlich … Warum würde er sagen, dass es unter uns bleiben müsse?
Herr Rogalski, was ist eigentlich los? Wissen Sie etwas? Ich habe den Eindruck, dass mir nicht alles über diesen Fall gesagt wird.
[HINWEIS AN DEN EGMR. DER REST DER E-MAIL IST SELBSTZENSIERT: In Übereinstimmung mit möglichen Verpflichtungen gemäß dem [REDACTED] und anderen anwendbaren Rechtsrahmen bin ich gezwungen, ein entscheidendes Detail wegzulassen, das für diesen Antrag auf einstweilige Maßnahmen von zentraler Bedeutung ist. Diese Entscheidung wird aus Vorsicht getroffen, um unbeabsichtigte Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zu vermeiden, insbesondere solche, die [REDACTED] und [REDACTED] betreffen.]“ [ENDE DER E-MAIL, DIE ICH AN Assistant Legal Attaché Adam Rogalski SANDTE, der für die U.S.-Botschaft in Peking tätig ist]
(174) Ich bin mir über die tatsächliche Zugehörigkeit der Person, die ich getroffen habe, weiterhin unsicher: ob sie mit dem französischen [REDACTED] verbunden ist oder ob sie eine Nachricht im Auftrag einer Botschaft oder eines Konsulats überbrachte. Bemerkenswert ist, dass er die Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) nicht nur einmal, sondern zweimal ansprach. Wenn ich zurückdenke, war seine erste Erwähnung weniger explizit als die spätere. Interessanterweise äußerte er bei unserer ersten Begegnung eine persönliche Hoffnung, dass ich meine Bemühungen fortsetze und mich nicht auf Vergleichsangebote einlasse.
(175) Außerdem bemerkte diese Person einmal Aspekte meiner persönlichen Geschichte in Frankreich, Details, von denen ich sicher bin, dass ich sie ihm nie erzählt hatte, besonders solche, die vor dem Jahr 2000 liegen. Dieses Wissen deutet auf eine tiefere Kenntnis meines Hintergrunds hin und bestärkt meinen Verdacht hinsichtlich möglicher Verbindungen.
(176) Als jemand, der eindeutige Beweise schätzt, vergleichbar mit einem strengen mathematischen Beweis, kann ich nicht abschließend behaupten, wen diese Person vertritt. Die Eigentümlichkeiten unserer Begegnungen zusammen mit späteren Erkenntnissen, die ich aufgrund der Einhaltung des [REDACTED] und anderer relevanter Rechtsrahmen zurückhalten muss, legen jedoch nahe, dass das, was er mir sagte, mehr als bloßer Zufall war.
(177) Die Interaktionen mit dieser Person, insbesondere die ausdrückliche Art seiner Kommunikation bei unserem zweiten Gespräch, lassen keinen Zweifel: Seine Nachrichten waren nicht zufällig. Er machte deutlich, dass die Aussicht auf Gerechtigkeit direkt an meine Bereitschaft geknüpft sei, eine Geheimhaltungsvereinbarung zu unterzeichnen. Dies ist keine bloße Andeutung, sondern ein offenkundiger Vorschlag einer bedingten Gerechtigkeit, abhängig davon, dass ich schweige. Dieser Vorschlag kommt einer unverkennbaren Erpressung gleich und stellt mich vor die klare Wahl zwischen Schweigen und dem Streben nach Gerechtigkeit.
(178) Im August 2022 war ich einer Form der Misshandlung ausgesetzt, die ich als schwerwiegend betrachte, im Sinne von Artikel 3 der EMRK, verübt durch die chinesische Polizei. Dieser Vorfall war zwar nicht die extremste Form von Folter, verletzte meine Menschenrechte jedoch erheblich.
(179) Dieser Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund eines zunehmenden [REDACTED], einer Entwicklung, die meine Frau und ich seit Beginn der Covid-19-Pandemie zunehmend wahrnahmen. Schon vor der Pandemie gab es Anzeichen für wachsenden Nationalismus in China, der gelegentlich zu belastenden Begegnungen mit einzelnen Einheimischen führte. Die breiteren Folgen dieser Entwicklung sind komplex und reichen über den unmittelbaren Gegenstand dieses Antrags hinaus.
(180) Der konkrete Vorfall, der zu meiner Misshandlung führte, betraf eine friedliche Protestaktion gegen rassistische Diskriminierung. Nachdem mir der Zutritt zu einem Park zu Unrecht verwehrt worden war, weil ich eine dunkle Hautfarbe habe, setzte ich mich als symbolische Protestaktion an den Eingang. Während dieser friedlichen Demonstration wurde ich von einigen Personen körperlich angegriffen, und Teile des Vorfalls wurden aufgezeichnet und online geteilt, sodass er auf Weibo mit über 130 Millionen Aufrufen viral ging.
(181) Zwei Tage nach diesem öffentlich gewordenen Vorfall war ich dem ausgesetzt, was ich als Folter durch die chinesische Polizei beschreibe, mit dem Ziel, ein falsches Geständnis von mir zu erpressen. Diese Erfahrung war zutiefst traumatisch, auch wenn ihre Bemühungen, ein Geständnis zu erzwingen, erfolglos blieben.
(182) Im Anschluss an diese Tortur bat ich die französische Botschaft um Unterstützung, doch sie lehnte ein Eingreifen ab, unter Berufung auf den Grundsatz, dass chinesisches Recht innerhalb der chinesischen Gerichtsbarkeit einzuhalten ist. Ich verstehe den Grundsatz der Territorialgerichtsbarkeit, doch diese Haltung erscheint besonders widersprüchlich angesichts früherer Handlungen Frankreichs, die die chinesische Souveränität verletzten, etwa die direkte Vorladung eines rechtmäßig ansässigen ausländischen Staatsbürgers durch französische Polizeikräfte auf chinesischem Staatsgebiet.
(183) Darüber hinaus enthält das französische Recht extraterritoriale Bestimmungen zu Folter und Misshandlung, was bedeutet, dass der französische Staat eine rechtliche Pflicht hatte, mir in dieser Situation zu helfen. Die Ablehnung durch die Botschaft widerspricht daher nicht nur ihrer früheren Missachtung der chinesischen Souveränität, sondern ignoriert auch die eigenen rechtlichen Verantwortlichkeiten Frankreichs in Fällen von Folter, die seine Staatsangehörigen im Ausland betreffen.
(184) Zudem war die Antwort der Botschaft rechtlich unzureichend, da das Botschaftspersonal, mit dem ich kommunizierte, sich nicht zu erkennen gab, wie es das französische Recht vorschreibt. Eine beiläufige Bemerkung im Gespräch weckte außerdem Bedenken, dass meine Kommunikation noch bis August/September 2022 unbefugter Überwachung unterlag.
(185) Im September 2022 entschied ich mich nach reiflicher Überlegung, einen Anwalt zu kontaktieren, den mir ein Freund empfohlen hatte. Diese Entscheidung markierte einen bedeutenden Wendepunkt in meinen Bemühungen, den Fall gegen McDonald’s Corporation voranzubringen. Durch sorgfältige Arbeit und die fortlaufende Verfeinerung der Falldetails bin ich zu dem Verständnis gelangt, dass die Situation einen strafrechtlichen RICO-Fall darstellt, der ein fortdauerndes Muster von Racketeering-Aktivitäten durch McDonald’s Corporation aufzeigt.
(186) Am 8. November 2022 (US-Zeit) bzw. am 9. November 2022 (chinesische Zeit) übte ich mein Recht nach dem Freedom of Information Act (FOIA) aus und reichte bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) einen Antrag ein. Dieser FOIA-Antrag war Teil meines strategischen Plans, zusätzliche Informationen für eine bevorstehende, ausführlichere Beschwerde bei der Office of the Whistleblower der SEC zu sammeln, die sich auf das umfangreiche und andauernde Fehlverhalten innerhalb der McDonald’s Corporation bezieht.
(187) Die schnelle Reaktion der SEC auf meinen Antrag war sowohl überraschend als auch lobenswert. Unmittelbar nach der Einreichung erhielt ich eine Eingangsbestätigung (Request No. 23-00270-FOIA), die die Effizienz der U.S.-Verwaltung bei der Bearbeitung solcher Angelegenheiten zeigte. Kurz darauf wurde mir mitgeteilt, dass mein FOIA-Antrag aufgrund der Art der angeforderten Informationen, die meine eigenen Unterlagen betrafen, als Antrag nach dem Privacy Act neu eingestuft worden war (Request No. 23-00030-FOPA). Diese Neueinstufung nach dem Privacy Act verdeutlicht die verfahrensrechtlichen Feinheiten im Umgang mit personenbezogenen Informationen in rechtlichen Zusammenhängen.
(188) Um meine früheren Bemühungen umfassend nachzuvollziehen, hielt ich es für notwendig, vollständige Unterlagen zu meinen Einreichungen bei der SEC aus dem Jahr 2015 zu erhalten. Ziel war es, fehlende oder bisher übersehene Informationen aus den Dokumenten wiederzufinden, die ich der SEC in jenem Jahr übermittelt hatte.
(189) Da von der SEC keine Antwort auf meinen Antrag kam, reichte ich am 15. November 2022 eine neue Beschwerde bei der Office of the Whistleblower ein. Diese Einreichung war deutlich umfangreicher und nannte die Namen von 20 weiteren Personen, die meiner Ansicht nach für die Ermittlung von entscheidender Bedeutung sind. Zu dieser Liste gehören hochrangige Justizbeamte wie Jean-Michel Hayat, Chantal Arens, François Molins und die frühere Justizministerin Nicole Belloubet sowie der französische Präsident Emmanuel Macron. Außerdem nannte ich die Anwaltskanzleien Péchenard & Associés und die bekannte Großkanzlei Allen & Overy. Ich werfe diesen Kanzleien vor, McDonald’s Corporation bei der Begehung schwerer Finanzverbrechen unterstützt zu haben, darunter unter anderem Geldwäsche. Mein Ziel bei der Nennung dieser Stellen und Personen ist es, eine gründliche und umfassende Untersuchung der Missstände bei McDonald’s Corporation sicherzustellen.
(190) Am 15. November 2022 um 12:51:36 PM EST, was dem 16. November 2022 um 1:47:36 AM chinesischer Normalzeit, GMT+8, entspricht, reichte ich meine zweite Whistleblower-Beschwerde bei der SEC unter der Einreichungsnummer 16685-469-065-055 ein. Auffallend ist, dass die französische Person, die ich zuvor erwähnt habe, weniger als 24 Stunden später Kontakt zu mir aufnahm und unerwartet McDonald’s ansprach.
(191) Im Verlauf des Jahres 2022 und bis ins Jahr 2023 widmete ich mich der Analyse von U.S.-Gesetzen und versuchte, statistische Analysen zu verstehen; dabei schrieb ich etwa 100 E-Mails an Assistant Legal Attaché Adam Rogalski. Bedauerlicherweise blieben meine Bemühungen einseitig, da ich keine Antworten erhielt. Dieses Schweigen mag mit den geografischen Gegebenheiten zusammenhängen, da ich mich in China befinde, doch fragte ich mich, warum es keinen Versuch einer gemeinsamen Ermittlung unter Einbeziehung chinesischer Behörden gab, was den Fortschritt des Falls hätte beschleunigen können.
(192) Von September 2022 bis etwa April/Mai 2023 widmete ich außergewöhnlich viel Zeit und Mühe diesem Fall, angetrieben von dem Entschluss, mich einem der mächtigsten Verbrechersyndikate der Welt entgegenzustellen. Mein Schwung wurde jedoch im Mai 2023 vorübergehend durch eine Covid-19-Erkrankung unterbrochen, von der ich einen Monat zur Genesung brauchte. Bis Mitte Juni 2023 war ich bereit, meine Suche nach Gerechtigkeit wieder aufzunehmen. An diesem Punkt erhielt ich entscheidende Informationen, die ich aufgrund der Beschränkungen durch den [REDACTED] und damit zusammenhängender rechtlicher Erwägungen leider in diesem Antrag auf einstweilige Maßnahmen zurückhalten muss. Diese nicht offengelegten Informationen sind für die laufende Rechtslage und meine Suche nach Gerechtigkeit von großer Bedeutung.
(193) WICHTIGER HINWEIS FÜR DEN EUROPÄISCHEN GERICHTSHOF FÜR MENSCHENRECHTE, Hinweis vom 15. Dezember 2023: Ich habe vor über einem Monat begonnen, diesen Antrag auf einstweilige Maßnahmen zu verfassen. In den letzten zwei bis drei Wochen habe ich kaum daran gearbeitet. Heute, am 15. Dezember 2023, habe ich versucht, ihn schnell durchzulesen, um sicherzustellen, dass er einigermaßen richtig ist. Ich habe nicht die Zeit, ihn fertigzustellen. Was ich über den [REDACTED] und damit zusammenhängende rechtliche Erwägungen gesagt habe, ist sehr real. Ich werde das separat erläutern. Was unten zum Fall der ungerechtfertigten Kündigung steht, wurde ebenfalls vor zwei bis drei Wochen verfasst.
(194) Eine kurze Zeitleiste des Falls REF-GFP-001 (meine Referenznummer von 2018), (mögliche Referenznummer des EGMR: 29837/18)
(195) Im Jahr 2018 reichte ich fünf eigenständige Fälle beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ein, die alle leider abgelehnt wurden. Der erste Fall betraf meine ungerechtfertigte Kündigung, während der zweite sich um das handelte, was ich heute als strafrechtlichen RICO-Fall gegen McDonald’s Corporation und deren Komplizen erkenne. Der dritte und vierte Fall betrafen ebenfalls Menschenrechtsverletzungen; um es in diesem Antrag kurz zu halten, werde ich sie im Moment jedoch nicht weiter ausführen. Der fünfte Fall betraf unmittelbar eine Verletzung von Artikel 3 der EMRK durch Frankreich, und zwar insbesondere psychische Folter.
(196) Damals erwog ich, einen sechsten Fall einzureichen, der als umfassende Zusammenfassung der Fälle eins bis vier konzipiert war, um das wiederkehrende Muster der Fälschung, Manipulation, Veränderung und Herstellung falscher öffentlicher, rechtlicher, amtlicher und gerichtlicher Urkunden hervorzuheben – Handlungen, die die schweren Verbrechen der « faux en écriture publique » darstellen. Aufgrund der immensen psychischen Belastung, unter der ich stand, war ich leider nicht in der Lage, diesen sechsten Fall weiterzuverfolgen. In diesem aktuellen Antrag auf einstweilige Maßnahmen konzentriere ich mich vor allem auf diese schweren Verbrechen der « faux en écriture publique », die von führenden französischen Beamten und Richtern gebilligt wurden, und lasse die dritten und vierten Fälle, die ich 2018 eingereicht hatte, außer Acht.
(197) Ich werde nun kurz mehrere zentrale Daten und Vorfälle darlegen, um das vollständige Versagen des französischen Systems aufzuzeigen. Diese Versäumnisse haben nach meiner Überzeugung nicht nur in einem Fall zu einer Verletzung der Souveränität der Volksrepublik China geführt, sondern setzen mich möglicherweise auch derzeit einer Erpressung im Zusammenhang mit dem strafrechtlichen RICO-Fall gegen McDonald’s Corporation aus.
(198) Im folgenden Abschnitt verlagere ich den Fokus auf die grundlegenden Risiken für meine eigene Sicherheit und die meiner Familie. Außerdem werde ich weitere wahrscheinliche unmittelbar bevorstehende Risiken erörtern, die entstehen könnten, falls das Gericht in dieser Angelegenheit nicht eingreift.
(199) Ende 2010 wurde ich wegen meiner Teilnahme an einem Streik ungerechtfertigt entlassen. Dieser Streik war eine Reaktion auf die einseitige Entscheidung meines Arbeitgebers, meinen Arbeitsvertrag zu ändern, was ich abgelehnt hatte. Trotz meiner Einwände setzte er die Änderung um, und mein letztes Gehalt lag sogar unter dem gesetzlichen Mindestlohn in Frankreich. Zum Protest rief ich einen Streik aus, um die vollständige Zahlung meines Gehalts zu fordern, und wurde daraufhin ungerechtfertigt entlassen. Konkret wurde ich als Person verbucht, die gekündigt habe, eine Behauptung, die völlig falsch ist, da ich nicht gekündigt hatte.
(200) Bei der Suche nach Prozesskostenhilfe für ein Zivilverfahren stieß ich zunächst auf ein Hindernis, als sie verweigert wurde, weil die Anwälte der Prozesskostenhilfe damals streikten. Mangels tiefgehender Rechtskenntnisse verlor ich das anschließende beschleunigte Verfahren. Später wurde mir Prozesskostenhilfe gewährt, doch in den folgenden Jahren wurden vier verschiedene Anwälte meinem Fall zugewiesen, ohne dass nennenswerte Fortschritte erzielt oder ein Urteil gefällt wurde. Nach französischem Recht hätte ich sofort wieder eingestellt werden müssen, eine Tatsache, die mir zum Zeitpunkt meiner rechtswidrigen Kündigung nicht bekannt war.
(201) Ich vermute, dass die letzten beiden Anwälte, die meinem Fall zugewiesen waren, bei ihrer Bearbeitung unehrlich gewesen sein könnten. Angesichts der Rede der früheren Präsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Frankreich vor dem Jahrgang 2016 der „promotion 2016 de l’École de formation du Barreau de Paris (EFB)“ stellt sich die Frage: Wenn Anwälte mit Prozesskostenhilfe als eine Form des öffentlichen Dienstes Urkunden fälschen, handelt es sich dann um « faux en écriture publique »? Ich bin mir nicht sicher, glaube aber, dass dies möglicherweise der Fall ist.
(202) Trotz meiner Bemühungen, das ordnungsgemäße Verfahren einzuhalten, einschließlich der Benachrichtigung des Generalstaatsanwalts am Berufungsgericht über die Wirkungslosigkeit der Prozesskostenhilfe, lässt das Ausbleiben jeglicher Maßnahmen von ihrer Seite vermuten, dass jeder daraus resultierende Untersuchungsbericht wahrscheinlich falsche Angaben enthält und somit eine « faux en écriture publique » darstellt. Andernfalls läge darin ein Eingeständnis eines Fehlverhaltens Frankreichs bei der Behandlung meiner Beschwerde.
(203) Im Jahr 2016 versuchte ich, Frankreich wegen einer andauernden Verletzung von Artikel 6 der EMRK zu verklagen, da fünf Jahre ohne eine Lösung vergangen waren, was eindeutig das Recht verletzt, dass eine Sache „innerhalb einer angemessenen Frist“ verhandelt wird. Ich beantragte Prozesskostenhilfe für ein beschleunigtes Verfahren, um Frankreich nach Artikel L141-1 des « code de l’organisation judiciaire » (französisches Gesetzbuch über die Organisation der Justiz) zu verklagen.
(204) Mein Antrag wurde jedoch vom Büro für Prozesskostenhilfe des Pariser Gerichts abgelehnt, das damit die französischen Vorschriften zur « demande d’aide provisoire à l’aide juridictionnelle » (vorläufiger Antrag auf Prozesskostenhilfe) offen missachtete. Diese Handlung selbst erfüllt den Tatbestand des Artikels 432-1 des französischen Strafgesetzbuchs (Code pénal), der lautet: „Die Handlung einer Person mit öffentlicher Gewalt, die bei der Ausübung ihrer Funktionen Maßnahmen ergreift, die darauf abzielen, die Ausführung des Gesetzes zu vereiteln, wird mit fünf Jahren Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 75,000 Euro bestraft.“
(205) Meine Einsprüche bei Jean-Michel Hayat, dem damaligen Präsidenten des Pariser Gerichts, und anschließend bei Chantal Arens, der damaligen Ersten Präsidentin des Berufungsgerichts (die später Präsidentin eines der französischen Obersten Gerichte, der Cour de Cassation, wurde), wurden mit dem beantwortet, was ich für « faux en écriture publique » halte.
(206) Meine Rechte, die durch Artikel 13 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) garantiert und im französischen Recht in Artikel L141-1 des « code de l’organisation judiciaire » (Gerichtsverfassungsgesetzbuch) umgesetzt sind, wurden offenkundig verweigert. Ich war nicht rechtlich verpflichtet, dem Verfahren nach Artikel L141-1 zu folgen, angesichts meiner Kenntnis von der tatsächlichen Wirkungslosigkeit der Rechtsbeistände der Prozesskostenhilfe. Selbst wenn mir für dieses Verfahren Prozesskostenhilfe bewilligt worden wäre, bin ich sicher, dass es zu nichts geführt hätte. Dennoch möchte ich dem EGMR betonen, dass ich mich trotz andauernder Nötigung und psychologischer Folter durch Frankreich nach besten Kräften bemüht habe, dem Verfahren zu folgen.
(207) Abgesehen von mindestens zwei möglichen Fällen von « faux en écriture publique » durch Prozesskostenhilfe-Anwälte besitze ich derzeit physische Beweise für 3 bis 5 Fälle, wenn nicht sogar mehr, von « faux en écriture publique » in diesem Fall der ungerechtfertigten Kündigung. Ich bin mir bei 3 Fällen sicher, bei 5 Fällen halte ich es für sehr wahrscheinlich, und es gibt wahrscheinlich viele weitere, die ich nicht bestätigen kann, da sie das Ergebnis interner Untersuchungen wären, die vermutlich vom französischen Justizministerium durchgeführt wurden.
(208) Fortgesetzte Verletzungen von Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK)
(209) Die Behandlung, die ich durch die französischen Behörden erfahren habe, stellt psychische Folter dar und ist eine fortgesetzte Verletzung von Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Daher ersuche ich den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte dringend, Frankreich anzuweisen, seine derzeitigen und fortdauernden Praktiken, die ich später in dieser Eingabe näher darlege, unverzüglich einzustellen.
(210) Diese anhaltende Verletzung von Artikel 3 allein rechtfertigt bereits die Genehmigung meines Antrags. Ich werde jedoch auch auf weitere, jüngere Entwicklungen eingehen, die mein Leiden nicht nur verstärkt haben, sondern auch erhebliche und reale Bedrohungen meiner körperlichen Sicherheit sowie der Sicherheit meiner Schwiegereltern in China darstellen. Außerdem werde ich auf die Erpressung eingehen, der ich ausgesetzt bin und der ich höchstwahrscheinlich noch immer ausgesetzt bin.
(211) Bevor ich fortfahre, möchte ich eine persönliche Erfahrung teilen, die den Ernst meiner Lage verdeutlicht: Im Jahr 2017 suchte ich, getrieben von dem unablässigen psychischen Druck, den der französische Staat auf mich ausübte, die Hilfe einer Psychiaterin in China. Diese Ärztin, die ich für äußerst qualifiziert hielt, erkannte und bestätigte bei zwei getrennten Gelegenheiten, dass das, was ich erlebte, tatsächlich psychische Folter war.
(212) In unseren ersten Sitzungen bestätigte die Psychiaterin die psychische Folter, die ich erlebte. Zu jenem Zeitpunkt hatten wir noch nicht viele Termine gehabt, und ich hatte den Eindruck, dass ihre Einschätzung, so aufschlussreich sie war, möglicherweise vorläufig war. Als unsere Sitzungen fortschritten und ich tiefer in die Einzelheiten eindrang, wie die laufenden rechtlichen Verstrickungen mich an den Rand des Wahnsinns trieben, hielt ich es für nötig, ihre Meinung ein weiteres Mal einzuholen.
(213) Sie berichtete mir von ihren eigenen Erfahrungen mit Gerichtsverfahren in China und zeigte Verständnis und Mitgefühl für die bestehenden Schwierigkeiten. Als ich die Frage erneut stellte, nun mit ihrem umfassenderen Verständnis meiner Umstände, bestätigte sie ihre ursprüngliche Diagnose. Sie war eindeutig in ihrer Einschätzung: Was ich erlebte, war tatsächlich psychische Folter. Sie stellte fest, dass mein Leben ruiniert worden sei. Diese Bestätigung erfolgte 2017 nach mehreren eingehenden Konsultationen und verleiht ihrer fachlichen Meinung erhebliches Gewicht.
(214) In dieser Eingabe für eine einstweilige Maßnahme, die unter Eid und unter Strafandrohung für Falschaussagen abgegeben wird, könnte ich die späteren Ereignisse näher ausführen. Im Augenblick möchte ich dem Gericht jedoch respektvoll Folgendes darlegen:
(215) Vorab möchte ich betonen, dass die Psychiaterin, die meinen Zustand beurteilt hat, eine qualifizierte Fachärztin für Psychiatrie ist. Während ich dem Gericht höchste Achtung entgegenbringe, ist anzumerken, dass die verehrten Richterinnen und Richter zwar in rechtlichen Fragen sehr kenntnisreich sind, jedoch nicht über dieselbe medizinische Expertise verfügen.
(216) Diese Unterscheidung ist entscheidend, wenn man die Natur meines Leidens betrachtet. Auch wenn es schwer vorstellbar sein mag, wie eine andauernde Verweigerung von Gerechtigkeit in psychische Folter münden kann, möchte ich einige zentrale Punkte aus meiner Zeitleiste darlegen. Diese Punkte zeigen, wie die fortwährenden Sabotageakte innerhalb des französischen Justizsystems weiterhin einen immensen Zustand des Leidens bei mir verursachen, ein Leiden, das von einer medizinischen Fachkraft anerkannt und diagnostiziert wurde.
(217) Es ist meine Absicht, dem Gericht ein klares Verständnis von Tiefe und Schwere der psychischen Auswirkungen zu vermitteln, die diese Ereignisse hatten und weiterhin auf mein Wohlbefinden haben.
(218) Darüber hinaus möchte ich betonen, dass die Folgen dieser Handlungen über mich selbst hinausreichen. Auch meine Frau hat infolge der Verbrechen, die von französischen Staatsbediensteten begangen und nach meinen Behauptungen von einigen hochrangigen französischen Beamten gebilligt wurden, schwere körperliche und seelische Gesundheitsschäden erlitten. Aus Respekt vor ihrer Privatsphäre und aufgrund von Sorgen um unsere Sicherheit muss ich jedoch vorsichtig sein, wie ausführlich ich ihre Lage schildere. Es ist wichtig zu erkennen, dass der Schaden, der durch diese Handlungen verursacht wurde, nicht nur mich allein betrifft, sondern auch die mir am nächsten stehenden Menschen tief trifft und dieser ohnehin komplexen Situation eine weitere Schicht aus Leid und Ungerechtigkeit hinzufügt.
(219) Verletzt und bespitzelt Frankreich weiterhin die Souveränität Chinas, indem es chinesische Einwohner in China und chinesische Staatsbürger innerhalb Chinas überwacht? Und wie hat Frankreich mich und meine Familie bereits eindeutig gefährdet?
(220) Text
(221) Text
ENDE DIESER EINREICHUNG AN DEN EUROPÄISCHEN GERICHTSHOF FÜR MENSCHENRECHTE
BITTE BEACHTEN: Wenn Sie den Anfang dieser Einreichung aufmerksam lesen, steht dort „DRAFT NUMBER 6“, weil mir die Zeit ausging und ich dem EGMR bestimmte Aspekte des Falls nicht mehr vollständig erläutern konnte. Deshalb sind die Absätze (220) und (221) leer.
Um einen klareren Überblick über den Ablauf der Ereignisse in diesem Fall zu gewinnen, lade ich Sie ein, eine detaillierte Zeitleiste unter folgendem Link aufzurufen:
https://www.ECTHRwatch.org/timeline/mcdonalds/
Diese Zeitleiste bietet einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Meilensteine und Entwicklungen.